Kommunale Wärmeplanung

Erste Grundlagen für eine kombinierte Energie- und Wärmeplanung liegen vor. Stadt stellt die Ergebnisse am Donnerstag, 15. Oktober, im Ratssaal und online vor.

BildStadt Dorsten / Guido Bludau
Die Bilder zeigen den Solarpark an der Wienbachstraße in Wulfen und Windräder in der Großen Heide als Beispiele für erneuerbare Energien im Stadtgebiet.

Die Stadt Dorsten hat gemeinsam dem beauftragten Beratungsunternehmen d-fine und dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE die ersten Arbeitspakete zur Kommunalen Wärme- und Energieplanung erarbeitet. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der sogenannte „digitale Zwilling“ werden in einer Bürgerinformation am

Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 17.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses und online

den Bürgern und Bürgerinnen vorgestellt.

Um einer klimaneutralen Wärmeversorgung näherzukommen, müssen alle Gemeinden Wärmepläne erstellen. Die Stadt Dorsten hat bis zum 30. Juni 2028 einen solchen Wärmeplan vorzulegen. Dorsten nutzt diesen Planungsprozess und geht mit der Erstellung einer kombinierten Wärme- und Energieplanung bewusst einen Schritt weiter. In diesem integralen Ansatz werden neben der Wärmeversorgung zusätzlich alle energierelevanten Daten, Potenziale sowie Infrastrukturen der Bereiche Strom, Gas und Fernwärme im Detail berücksichtigt und deren Rollen in der Zukunft bewertet.

Erste belastbare Ergebnisse zur Bestandsanalyse liegen bereits vor. Erfasst werden dabei derzeitige Wärmebedarfe, Stromnachfragen sowie vorhandene Erzeugungsanlagen, eingesetzte Energieträger und bestehende Infrastrukturen.

Die Ergebnisse fließen in einen „digitalen Zwilling“ der Stadt, der zentrale Informationen zu Wärme, Strom, Gas, Erzeugungsanlagen und Infrastrukturen digital zusammenführt und für ganz Dorsten anschaulich macht.

In der Bürgerinformation stellen die Beratungsunternehmen die wesentlichen Ergebnisse der Bestandsaufnahme und den digitalen Zwilling vor und erläutern die Inhalte. Um diese Datengrundlage zu vervollständigen und lokale Potenziale bestmöglich zu berücksichtigen, setzt die Stadt auf eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, relevanten Akteuren der Energieversorgung, Interessengruppen sowie Bürgerinnen und Bürgern.

Die Bürgerinformationsveranstaltung kann sowohl in Präsenz im Ratssaal als auch online über den Link https://www.youtube.com/@stadtdorsten1251/streams verfolgt werden.

Fragen und Anregungen zum Projekt können an das städtische Klimateam gerichtet werden per E-Mail an waermeplanung@dorsten.de.

Weitere Informationen zum Projekt werden auf der städtischen Internetseite auf www.dorsten.de/waermeplanung veröffentlicht.

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