4. WoW Poetry Slam Dorsten 

Laut und leise, gereimt und ungereimt: Sechs talentierte Wortakrobat_innen stellen am Freitag, 6. November, im Treffpunkt Altstadt selbstverfasste Texte vor.

BildAnna-Lisa Konrad
Poetry Slammer Björn Rosenbaum.

Der Treffpunkt Altstadt wird am Freitag, 6. November 2026, um 20 Uhr erneut zur Bühne für eines der abwechslungsreichsten und interaktivsten Live-Literaturformate südlich des Nordpols: den

„4. WoW Poetry Slam Dorsten“. Auf Einladung der StadtAgentur Dorsten treten sechs Poetinnen und Poeten gegeneinander an und präsentieren ihre Texte.

Ob Lyrik, Comedy, Kabarett, Dada oder Storytelling – erlaubt ist alles, was aus der eigenen Feder stammt und in ein Zeitfenster von sieben Minuten passt. Kurzgeschichte oder Gedicht, abgelesen oder frei performt, laut geschrien oder leise geflüstert: Die Form ist frei. Verkleidungen, Instrumente und andere Requisiten sind jedoch nicht gestattet.

In der Vorrunde bewertet eine zufällig ausgewählte Publikumsjury die Beiträge. Wer am Ende den „Goldenen Schlüssel“ gewinnt, entscheidet allein der Applaus im Saal. Für die musikalische Begleitung sorgt Gregor Biberacher, Poet, Sänger und Komiker – kurzum: Er ist ein moderner Barde. In seinen Liedern und Geschichten erzählt er von absurden Abenteuern, spaßigem Schabernack und tiefsinnigem Nonsens.

Durch den Abend führt zum zweiten Mal die energiegeladene Moderatorin Anna Lisa Azur, die selbst seit 2018 mit ihren Texten von Bühne zu Bühne reist. Sie nahm bereits an mehreren Landesmeisterschaften sowie den deutschsprachigen Meisterschaften 2021 teil und wurde mit dem Preis der jungen Poeten (2022) und dem Wilhelm-Fabry-Förderpreis (2023) ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sparkasse Vest Recklinghausen.

Freitag, 6. November 2026, 20 Uhr
Treffpunkt Altstadt 
Eintritt: 15,00 €

Tickets und weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es bei der Stadtagentur Dorsten im Stadthaus an der Lippestraße 41, unter der Rufnummer 02362-663066 oder per E-Mail an stadtagentur@dorsten.de sowie über das Ticket-Portal Reservix (hier zzgl. Gebühren).

Folgende Wortakrobatinnen und -akrobaten sind beim 4. WoW Poetry Slam Dorsten vertreten:

Richard König (Tübingen)

Seit 2017 absolvierte der im Hohenlohekreis geborene Richard König bereits über 500 Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum. Dabei punktet der baden-württembergische Vizemeister von 2023 mit seiner sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregenden Bühnenfigur. In seinen Texten behandelt er meist tiefgehende, emotionale Themen, die er mit allerlei lustigen Lebensaspekten garniert. So entsteht eine perfekte Mischung aus Poesie, Lockerheit und Tiefgang. Mal spannend, mal frech, mal nachdenklich, mal zum Brüllen komisch.

Britta Kah (Wesel)

Die Poetin und Moderatorin Britta Kah, zuhause irgendwo zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein, verarbeitet in ihren Texten das, was das Leben ihr vor die Füße oder an den Hinterkopf wirft. Dabei ist ihr kein Themenbereich zu sensibel, keine Situation zu prekär, als dass sie nicht selbstironisch darüberschreiben würde. Ihre Inhalte sind stets unzensiert, direkt und zutiefst ehrlich, während sie stilistisch zwischen Lyrik und Comedy wandert. Mit ihren Texten qualifizierte Sie sich bereits mehrfach für die NRW-Landesmeisterschaften im Poetry Slam.

Björn Rosenbaum (Dortmund)

Poetry Slammer und Slam-Moderator aus Dortmund. Der „Mann mit dem Klemmbrett“ erzählt schrille Geschichten aus dem Leben und überwältigt das Publikum mit Inbrunst und Dramatik im Vortrag. Inhaltlich mag er es gerne bissig – im Fazit aber immer liebevoll und ermunternd. Damit ist er bereits gut herumgekommen: Er war Vize-NRW-Meister 2014, NRW-Trize 2015 und 2019, siebenmaliger Teilnehmer der deutschsprachigen Meisterschaft, war Wuppertaler, Bielefelder und – als Borusse im Herzen – Gelsenkirchener Stadtmeister, was Rosenbaum selbst als den „vorläufigen Höhepunkt“ seiner Slammer-Karriere bezeichnet. 2021 erschien sein erstes Buch „Eine Liebeserklärung“ im Lektora-Verlag.

Kristina Sommer (Wipperfürth)

Poetry Slammerin, Mutter, Kind der Achtzigerjahre, Angestellte, Erotikbuchautorin, Comedienne und Science-Fiction-Nerd in den Wechseljahren. Als Slam-Poetin bringt sie Texte über all die Themen ihres widersprüchlichen Alltags auf die Bühne. Mal lustig, frivol oder albern, mal melancholisch und nachdenklich.

Karl Jahn Boie (Wattenscheid)

Bühnen- und Schreiberfahrung aus über zehn Jahren Poetry Slam im gesamten deutschsprachigen Raum bring Karl Jahn Boie mit. Mehrfach nahm er an den NRW Poetry-Slam-Meisterschaften teil. Seine prosaischen Texte sind pointiert und lustig, politisch und konstruktiv. Ein Comic-Heft von Karl Jahn Boie wird aktuell im Haus der Geschichte in der Bundesstadt Bonn ausgestellt. In seiner Heimatstadt Wattenscheid moderiert er außerdem regelmäßig den „00Slam“ Poetry Slam im Wiesmann’s.

Frieda Lucht (Krefeld)

Mit gerade einmal 18 Jahren gehört Frieda Lucht zu den jungen Stimmen der NRW Poetry-Slam-Szene. Seit fast drei Jahren steht sie auf Bühnen und begeistert mit gesellschaftskritischen, direkten und authentischen Texten. 2026 wurde sie NRW-Landesmeisterin im Poetry Slam.

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