Quartiersarbeit
Während seines Besuchs in Dorsten nahm Bundespräsident Steinmeier sich Zeit für Bewohner der Ellerbruch-Siedlung. Ein Gespräch über Engagement und Lebenswirklichkeit.
Bundesregierung Jesco DenzelDer Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender in Dorsten stieß auf großes Interesse in der Bürgerschaft. Ein Punkt des umfangreichen Programms war allerdings bewusst nicht öffentlich und vertraulich: An einer Kaffeetafel im Alten Rathaus trafen der Bundespräsident und seine Frau in kleiner Runde Bewohner_innen der Ellerbruch-Siedlung in Hervest. Diese berichteten über die Lebenswirklichkeit in ihrer Siedlung und über ihre ehrenamtliche Tätigkeit im „Ellerbruchtreff“ (Ellerbruchstraße 97), in dem sich Nachbarn vernetzen, gegenseitig unterstützen und in dem wöchentlich montags von 10 bis 12 Uhr ein öffentliches und offenes Frühstück angeboten wird.
Die Teilnehmerinnen waren berührt von der sehr persönlichen Begegnung mit Bundespräsident Steinmeier und Frau Büdenbender, die sich Zeit genommen hatten für das Gespräch und die sich sehr interessiert über die Aktivitäten im Ellerbruch informierten. Durch Nachfragen erfuhren die Ehrengäste von zahlreichen Details des nachbarschaftlichen Lebens und den aktuellen persönlichen Herausforderungen in der Hervester Wohnsiedlung sowie dem eigenen Mittun der Bewohner.
Begleitet wurde die besondere Zusammenkunft in den schönen Räumen des Alten Rathauses am Marktplatz durch die vom Team des Bürgerbahnhofs (Dorstener Arbeit gGmbH) exzellent vorbereitete westfälische Kaffeetafel. Das Präsidentenehepaar fühlte sich sichtlich wohl und trug zu einer nahezu familiären Atmosphäre bei.
NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller, die den Bundespräsidenten in Namen der Landesregierung begleitete, lobte das ehrenamtliche Engagement im Quartier: „Von einem guten Miteinander in der Nachbarschaft profitieren ganz besonders unsere Kinder und Jugendlichen. Umso dankbarer bin ich als gebürtige Dorstenerin, dass die Menschen im Ellerbruch Verantwortung füreinander und damit auch für unsere Jüngsten übernehmen.“
Bürgermeister Tobias Stockhoff betont dazu: „Ich bin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender sehr dankbar, dass sie sich bewusst die Zeit für dieses Gespräch genommen haben. Uns ist die Quartiersarbeit mit den Menschen vor Ort sehr wichtig. Dies gilt umso mehr in Siedlungen, die vor sozialen Herausforderungen stehen. Es ist eine wichtige politische Botschaft, wenn Politik und das konkrete gesellschaftliche Handeln so unmittelbar zusammentreffen, sich auf Augenhöhe austauschen und einander zuhören, wie es hier im persönlichen Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier und Frau Büdenbender möglich war.“
Im Rahmen des von ihm ausgerufenen Ehrentages anlässlich des Geburtstages unseres Grundgesetzes am 23. Mai hat der Bundespräsident den Blick gelenkt auf die Vielfalt des Ehrenamts, das beitragen kann zu einer lebendigen und starken Gesellschaft.
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