Restcentspende

Bei der Restcentspende der Stadtverwaltung sind 128 092 Cent zusammengekommen. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Wohnungslosenhilfe Dorsten sowie an das Klara Hospiz in Marl.

BildStadt Dorsten
Auf dem Foto: vordere Reihe: Tim Borgelt, Vanessa Greef (beide Wohnungslosenhilfe Dorsten), André Sänger (Vorsitzender des Personalrats) sowie Michaela Bauer und Christa Peters (beide Förderverein des Klarahospizes). Hintere Reihe: Bürgermeister Tobias Stockhoff, Personaldezernent Karsten Meyer und Tobias Brösing (Abteilungsleiter Personalservice).

Auch aus kleinen Beträgen werden stattliche Summen: Seit über 30 Jahren verzichten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung am Monatsende auf die Beträge hinter dem Komma auf dem Gehaltszettel – für einen guten Zweck.

Im vergangenen Jahr summierte sich dieses viele Kleingeld auf 1280,92 Euro (128 092 Cent), die zu gleichen Teilen an die Wohnungslosenhilfe Dorsten sowie an das Klara Hospiz in Marl gehen. André Sänger, Vorsitzender des Personalrats, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Personaldezernent Karsten Meyer und Tobias Brösing (Abteilungsleiter Personalservice) übergaben die großzügige Spende in dieser Woche.

„Jeder Cent zählt – das zeigt diese Aktion auf beeindruckende Weise. Es ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität, dass unsere Kolleginnen und Kollegen seit über 30 Jahren freiwillig auf die Centbeträge hinter dem Komma verzichten, um damit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Ich danke allen, die diese kontinuierliche Unterstützung möglich machen – das ist echte Gemeinschaft und Verantwortung in der Stadtverwaltung“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Der Personalratsvorsitzende Andre Sänger sagt: „Diese Spende zeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen mit kleinen Gesten Großes bewirken – das macht uns stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen.“

Die Wohnungslosenhilfe der Ev. Kirche in Dorsten bietet Beratung und Unterstützung, die eigene Existenz zu sichern, ein menschenwürdiges Wohnen möglich zu machen, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen und menschliche Grundbedürfnisse zu stillen. Die Hilfen umfassen alle Maßnahmen, die notwendig sind, die individuelle Lebenssituation von Hilfesuchenden zu verbessern um eine eigenständige Lebensbewältigung wieder zu erlangen. Ausgangspunkt der Hilfe ist die individuelle Lebenssituation des/der Ratsuchenden.

Im Klara Hospiz, das im Herbst 2022 am Lipper Weg in Marl eröffnet worden ist, können auch Menschen aus Dorsten in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause finden. So ist etwa der Hospiz-Freundeskreis Dorsten Mitgesellschafter der gemeinnützigen GmbH, die das Klara Hospiz betreibt.

Sterbende und Trauernde werden dort von Fachkräften aufgefangen. Die Gäste und ihre Angehörigen stehen im Vordergrund: Der Tagesrhythmus wird ihren individuellen Bedürfnissen angepasst. Sie werden mit viel Zuwendung und Zeit unter Wahrnehmung ihrer Selbstbestimmung gepflegt.

Stellvertretend nahmen Vanessa Greef und Tim Borgelt von der Wohnungslosenhilfe Dorsten sowie Michaela Bauer und Christa Peters vom Förderverein des Klarahospizes die Restcentspende der Stadt Dorsten entgegen. Sie bedankten sich herzlich bei den Organisatoren und natürlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die Monat für Monat aus kleinen Beträgen eine große Spende haben wachsen lassen.

„Wir bedanken uns ganz herzlich für diese großzügige und für uns wichtige Spende. Jeder Cent hilft, dass wir unseren Gästen ein Leben in Würde bis zu ihrem letzten Atemzug bieten können“, sagt Christa Peters.

Vanessa Greef sagt: „Im Namen der gesamten Einrichtung möchte ich mich herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für Ihre großzügige Spende bedanken. Ihre Unterstützung bedeutet uns sehr viel und zeigt, wie stark das Gemeinschaftsgefühl in unserer Stadt gelebt wird. Mit Ihrer großzügigen Spende ermöglichen Sie vier Wochen lang ein warmes Mittagsessen für Menschen ohne festen Wohnsitz.“

Der Personalrat der Stadtverwaltung organisiert die Restcentspende seit 1985. Bis zum Jahr 2000 kamen fast 23 000 D-Mark zusammen, seit Einführung der neuen Währung schon etwa 23 000 Euro.

 

Weitere Informationen zur Wohnungslosenhilfe Dorsten gibt es auf https://www.wohnungslosenhilfe-dorsten.de/. Wer den Verband finanziell unterstützen möchte, kann an folgendes Konto spenden:

Verband Evangelischer Kirchengemeinden in Dorsten
Sparkasse Vest Recklinghausen
IBAN: DE 48 4265 0150 0001 6878 62
BIC: WELADED1REK

 

Weitere Informationen zum Klara Hospiz und zum Förderverein, der schon über 1000 Mitglieder hat und auch Herausgeber eines Jahreskalenders „Ein ganzes Jahr mit Klara“ mit Dorstener Motiven ist, gibt es auf www.klara-hospiz.de.

Auf der Homepage gibt es die Möglichkeit, online zu spenden. Spenden per Überweisung gehen an

Volksbank Marl-Recklinghausen
IBAN: DE 80 4266 1008 0109 2373 00
BIC: GENODEM1MRL

Sparkasse Vest
IBAN: DE 23 4265 0150 0060 1707 76
BIC: WELADED1REK

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