Bildung
Grundschulen im Bereich Mitte sollen saniert und modernisiert werden. Übergangsquartier an der von Ketteler-Schule könnte anschließend dauerhaft weitergenutzt werden.
Die Schulverwaltung hat den Ausschuss für Schule und Weiterbildung am Mittwoch darüber informiert, dass die Grundschullandschaft im Bereich „Mitte“ (Hervest und Holsterhausen) nach modernen pädagogischen Konzepten und unter Berücksichtigung des Rechtsanspruchs auf Plätze im Offenen Ganztag neu organisiert werden soll. Die Verwaltung wird nun nach und nach die dafür notwendigen konkreten Beschlussvorschläge vorbereiten, um das Konzept in Abstimmung mit der Politik schrittweise umzusetzen.
In Hervest beginnt die Grundsanierung der Albert-Schweitzer-Schule bereits in diesem Sommer. Die Schule wird während der voraussichtlich zwei Jahre dauernden Bauarbeiten das Schulzentrum Marler Straße als Übergangsquartier nutzen.
In Holsterhausen bereitet die Verwaltung die bauliche Sanierung und pädagogische Modernisierung der Bonifatius- und der Antoniusschule vor. Das Schulgebäude an der Marler Straße kann nicht als Übergangsquartier dafür genutzt werden. Stattdessen soll – wie in 2024 bereits beschlossen – ein neues Gebäude auf dem Gelände neben der von Ketteler-Schule errichtet werden, in dem zuerst die Bonifatius-, anschließend die Antoniusschule Quartier findet, während die alten Standorte jeweils modernisiert werden.
Beide Schulen sollen nach der Sanierung nicht mehr drei-, sondern künftig mit erweitertem Raumkonzept zweizügig geführt werden, jeweils mit der Option, gegebenenfalls einen halben Zug zusätzlich aufnehmen zu können. Ein dreizügiger Ausbau nach moderner pädagogischer Konzeption und mit ausreichend Platz für den Offenen Ganztag ist an den Standorten räumlich nicht möglich ohne die Pausenhöfe für dann erforderliche Anbauten erheblich zu verkleinern.
Nach Umsetzung dieser Maßnahmen in den 2030er Jahren könnte der Neubau nahe der von Ketteler-Schule dauerhaft weiter genutzt werden. Ein Teil könnte Grundschul-Standort bleiben, so dass weiterhin Platz für sechs Grundschulzüge vorgehalten wird – dann allerdings an drei Standorten mit je zwei Zügen statt wie bisher an zwei Standorten mit je drei Zügen. Ein Teil des Neubaus könnte vom Förderschulzentrum genutzt werden, um die Raumsituation auch dort zu verbessern.
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