Biga Hydrogen GmbH investiert in Dorsten
Standort für Wasserstoffvorhaben gesichert - Projekt nimmt weiter Gestalt an
Dorsten positioniert sich zunehmend als Standort für die Wasserstoffwirtschaft: Im Rahmen eines gemeinsamen Vor-Ort-Termins haben Vertreter der Biga Hydrogen GmbH, der Fasteel GmbH, der Open Grid Europe GmbH (OGE), der Wirtschaftsförderung Dorsten (WINDOR) sowie der Stadt Dorsten den neuen Standort für das geplante Wasserstoffprojekt der Biga Hydrogen
GmbH besichtigt. Geplant wird auf dem Grundstück im Bereich Wenger Feld die Errichtung modularer Elektrolyseanlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff.
Der Standort bietet aufgrund der unmittelbaren Nähe zum künftigen Wasserstoffkernnetz besonders gute Voraussetzungen für die Umsetzung eines solchen Vorhabens. Die Open Grid Europe GmbH, als Betreiber der Wasserstoffpipeline in diesem Bereich, bietet über ein entsprechendes T-Stück, welches sich gerade in Realisierung befindet und von WINDOR in Kooperation mit der Biga Hydrogen GmbH bestellt wurde, die Möglichkeit einer direkten Einspeisung in das Wasserstoffkernnetz. Oliver Göttlich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH erklärt: „Dadurch soll ein effizienter, sicherer und wirtschaftlicher Zugang zu grünem Wasserstoff geschaffen und langfristig zur regionalen und nationalen Energiewende beigetragen werden.“ Realisiert wird das Vorhaben von der Biga Hydrogen GmbH, einem Unternehmen, das sich auf die Produktion und den Vertrieb von Wasserstoff konzentriert. „Wir
freuen uns, in Dorsten einen idealen Standort für die Wasserstoffproduktion gefunden zu haben und danken allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Mit der Umsetzung des Vorhabens werden wir künftig sowohl regionale als auch überregionale Abnehmer mit Wasserstoff versorgen und so einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung und Rohstoffunabhängigkeit
Deutschlands leisten“, sagt Dr. Christian Postberg, Geschäftsführer der Biga Hydrogen GmbH.
Unterstützt wurde die erfolgreiche Standortsuche durch die WINDOR und die Fasteel GmbH, die das Projekt auch während der weiteren Umsetzung bis zum Betrieb der Anlage federführend begleitet.
Mit der Umsetzung dieses Vorhabens wird Dorsten nicht nur als Industriestandort gestärkt, sondern auch als zukünftiger Erzeugungsstandort für grünen Wasserstoff weiter an Bedeutung gewinnen. Neben der reinen Wasserstoffproduktion eröffnet das Vorhaben perspektivisch weitere Potenziale für die Region, etwa durch die Ansiedlung zusätzlicher Energieprojekte sowie
die Nutzung entstehender Synergien im Bereich der Energieinfrastruktur und der Fernwärmenetzplanung.
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