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Klimafit Ruhr

Klimafit Ruhr

Gemeinsam klimafit werden und zwar in der gesamten Metropole Ruhr. Das ist das Ziel der Zusammenarbeit der Stadt Dorsten, dem Regionalverbands Ruhr (RVR) und des Handwerks Region Ruhr. Der Regionalverband Ruhr steht dabei gemeinsam mit seinen zahlreichen Verbandskommunen. Das Handwerk Region Ruhr wird vertreten durch die Handwerkskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster und ihren elf in der Metropole Ruhr zuständigen Kreishandwerkerschaften. Viele Projektpartner für ein großes Ziel: bis zum Jahr 2045 klimaneutral sein. Unter der gemeinsamen Dachmarke Klimafit Ruhr werden die Klimaschutzaktivitäten gemeinsam und zielgerichtet angegangen, für die Bürger:innen der Metropole Ruhr und für eine lebenswerte Zukunft. Als stetig wachsendes Projekt unterstützen wir die Bürger: innen aktuell mit zwei großen Initiativen: der Solarmetropole Ruhr im Bereich Solarenergie und dem Energiesparhaus Ruhr im Bereich Gebäudesanierung/Energieeffizienz.

Ansprechpartner der Stadt Dorsten:
Herr Sebastian Cornelius
sebastian.cornelius@dorsten.de
Tel. 02362 66-4902


Solarmetropole Ruhr

Energiesparhaus Ruhr

Solarmetropole Ruhr

Solarmetropole Ruhr

In der gesamten Metropole Ruhr sind über eine Million Dächer vorhanden, die gemäß der Sonneneinstrahlung für eine Photovoltaikanlage geeignet sind und dadurch grünen Strom produzieren könnten. Würden alle diese Dächer zur Solarstromerzeugung genutzt, könnten in der Region über neun Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Für Deutschland entspricht das dem CO2-Jahresausstoß von etwa einer Million Menschen. Das schont das Klima und gewährleistet die Versorgungssicherheit in der Region.

Aus diesem Grund haben der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Handwerk Region Ruhr 2019 die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr ins Leben gerufen. In 21 Städten und Gemeinden in der Region, zu denen nun auch die Stadt Dorsten gehört, wird über das Thema Photovoltaik informiert. Auf unserer Projektseite solarmetropole.ruhr können Sie mit dem Solardachkataster schnell und einfach den Dach-Check machen und herausfinden, ob sich ihr Dach für Solarenergie eignet. Parallel dazu bekommen Sie dort Informationen rund um Photovoltaik zum Nachlesen und zu Aktionen im Projekt. So finden regelmäßig kostenlose (Online-) Veranstaltungen zu verschiedenen Photovoltaikthemen statt oder Solarspaziergänge in den teilnehmenden Städten und Gemeinden. Zusätzlich unterstützen wir Sie durch unseren starken Partner das Handwerk Region Ruhr bei der Suche von lokalen Handwerksfachbetrieben. Auf den zahlreichen Plattformen der Kreishandwerkerschaften, Fachverbänden und Handwerkskammern finden Sie Ihren geeigneten Handwerksfachbetrieb.

Neben den bestehenden Angeboten entwickeln wir stetig neue Maßnahmen und Konzepte für den Ausbau von Solarenergie, um das große Potential in der Metropole Ruhr bestmöglich auszuschöpfen. Denn neben den positiven Effekten von Photovoltaik auf den Klimaschutz und auf die Gesellschaft hat die Sonnenenergie auch Vorteile für jeden Einzelnen: Die Produktion von Solarstrom ist günstiger als der Bezug des Stroms aus dem Netz. So können Besitzer:innen einer PV-Anlage nicht nur Geld sparen, sondern sind dazu noch unabhängig von zukünftigen Preissteigerungen der Stromanbieter. Mit der Solarmetropole Ruhr wollen wir aber auch allen Bürger:innen der Metropole Ruhr die Chance geben, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen, wenn sie selbst kein eigenes Haus besitzen. So bieten wir aktiv Informationen für Steckersolargeräte an, damit auch Mieter:innen und Wohnungseigentümer:innen von der Solarenergie profitieren können. Auch Unternehmen und Bürgerenergiegenossenschaften sind wichtige Akteure bei der Energiewende. Wenn Sie schon von Floating-PV Anlagen, Agri-Photovoltaik oder Solarparkplätzen gehört haben, dann stammen diese Großprojekte in der Regel von Unternehmen, Bürgerenergiegenossenschaften oder im besten Fall von beiden zusammen. Solarenergie ist damit ein echter Allrounder und kann fast in jedem Bereich genutzt werden. Solar lohnt sich einfach.

Die Solarmetropole Ruhr ist Bestandteil der übergeordneten Mission Klimafit Ruhr zwischen dem RVR und dem Handwerk Region Ruhr, mit dem wir gemeinsam die regionalen Klimaschutzziele erreichen möchten: bis 2045 klimaneutral sein. Unterstützt wird die Solarmetropole dabei unter anderem durch die Verbraucherzentrale NRW.

Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr / Förderung von Photovoltaik-Anlagen

In der Metropole Ruhr sind von den knapp 2,5 Millionen Gebäudedächern gut 1 Million für eine solare Nutzung geeignet - bisher gibt es in der Region allerdings erst ca. 42.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen. In Dorsten gibt es mittlerweile rund 1800 Anlagen. Um die Installation von neuen Anlagen im Rahmen einer Sonderaktion der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr noch weiter zu steigern, stellte der RVR in den Jahren 2019 und 2020 insgesamt 40.000 € über einen Fördertopf zur Verfügung.

In den Jahren konnte die Stadt Dorsten gemeinsam mit 14 weiteren Pilotkommunen unter Federführung des Regionalverband Ruhr und in Kooperation mit der Handwerkskammer Münster sowie den Kreishandwerkerschaften in der Region Ruhr, die Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr umsetzen.

Jede Pilotkommune hatte die Möglichkeit insgesamt 20 Photovoltaik-Anlagen in den Jahren 2020 und 2021 durch einen Zuschuss von jeweils 300 € zu unterstützen. Durch die seit 2018 eingestellte Bundesförderung per KfW gab es nur noch wenige Möglichkeiten unmittelbare Zuschüsse für PV-Neuanlagen als Bürger*in zu erhalten. Hier knüpfte das Programm des RVR an um einen Anreiz bieten zu können sich mit der Thematik zu beschäftigen.
Grundsätzlich ist ein solcher Zuschuss gar nicht nötig, da sich die Anlagen aufgrund der stark gesunkenen Anlagen-Preise bereits lohnen. Da die Beiträge der Einspeisevergütung bereits seit einigen Jahren auf ein vergleichsweise niedriges Niveau rutschten

Die ersten begleitenden Informationsveranstaltungen mit Öffentlichkeitsbeteiligung fanden im Frühjahr 2019 statt u.a. mit dem Titel "Bürger fragen und Experten antworten“. Die Veranstaltung, die grundsätzliche Fragen zur PV-Nutzung und technischen Aspekten beinhaltete, erfuhr dabei eine sehr gute Resonanz bei den Dorstener Bürger*innen. Weitere Aktionen wie z.B. eine Informationsveranstaltung mit Herrn Thomas Seltmann, einem inzwischen überregional angefragten Fachmann im Bereich Photovoltaiknutzung unter steuerrechtlichen Aspekten, fanden regen Zulauf und wurden mehrfach durch den RVR sowie einzelne Kommunen angeboten. Seit 2020 zunehmend in digitaler Form, bedingt durch die Corona-Pandemie.

Mein Weg zur PV-Anlage


Sie planen aktuell die Aufbringung einer PV-Anlage? Dann informieren Sie sich grundsätzlich über die Eignung Ihrer Dachfläche! Nutzen Sie das Solardachkataster des RVRs, lassen Sie sich z. B. durch die Verbraucherzentrale beraten und holen Sie sich gute Beratung und Vergleichsangebote von Handwerksbetrieben ein!

Solardachkataster des RVR

VZ-NRW „Photovoltaik: Was bei der Planung einer Solaranlage wichtig ist

PV-Anlagen und Steuerrecht:
Infos zur Veranstaltung "Keine Angst vor dem Finanzamt - Steuertipps für Photovoltaik-Betreiber“*

Veranstaltungen:
Online-Veranstaltung: "Energiesparen zu Hause" (RVR + VZ) 22.03.2022

* Seit Juni 2021 können Betreiber von Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis 10 Kilowatt (kWp) die Befreiung von der Einkommenssteuer für Einkünfte aus ihren Anlagen einmalig formlos beim Finanzamt beantragen.

Stecker-Solargeräte – Autarke Mini-Solaranlagen für Ihren Balkon oder die Terrasse

Stecker-Solargeräte sind eine kostengünstige und leicht zu installierende Möglichkeit erneuerbare Energien in ihre Wohnung oder in ihr Haus zu bekommen. Eine solches Stecker-Solargerät besteht aus bis zu zwei Standard-Solarmodulen und kostet etwa 350 bis 500 €. Der mit dem Stecker-Gerät erzeugte Strom kann von verschiedenen Haushaltgeräten wie zum Beispiel Fernseher, Kühlschrank und Waschmaschine genutzt werden. Dadurch dreht sich der Stromzähler langsamer und die Stromrechnung vom Energieversorger fällt niedriger aus. Sie tun jedoch nicht nur für Ihr Portemonnaie etwas Gutes, sondern auch für die Umwelt: durch die Nutzung der Sonnenenergie können Sie nachhaltig Ihren CO2-Ausstoß senken.

Eine Checkliste "Schritt für Schritt zum Stecker-Solargerät“ und viele weitere Informationen bietet die Internetseite der Verbraucherzentrale NRW.

Im Vorfeld ist zu beachten, dass eine verschattungsfreie und sichere Aufstellung gegeben ist. Die Anbringung des Stecker-Solargeräts kann z.B. auf dem eigenen Balkon erfolgen oder im Bereich der (Dach-)Terrasse. Ein großer Vorteil ergibt sich aus der Langlebigkeit der Solarmodule mit einer regulären Lebensdauer von rund 20 Jahren. Der hierbei eingesparte Strom wiegt die Anschaffungskosten im Regelfall bei weitem auf. Der Regionalverband möchte durch den Zuschuss einen Anreiz bieten Bürgerinnen und Bürger jetzt handlungsfähig zu machen für den Einstieg in die Welt der Erneuerbaren Energien.


Alle aktuellen Informationen sowie Anmeldeinformationen zu Veranstaltungen im Rahmen der Solarmetropole Ruhr, können Sie unter: https://solar.metropole.ruhr/veranstaltungen/ einsehen!

 

Energiesparhaus Ruhr

Energiesparhaus Ruhr

Mehr als jedes dritte Gebäude in der Metropole Ruhr ist sanierungsbedürftig. Das geht aus einer bundesweiten Statistik zum Wohngebäude-Bestand von co2online hervor. In der Regel betrifft der Sanierungsbedarf besonders den Bereich der energetischen Sanierung. Eine nicht ausreichende Wärmedämmung, alte Fenster oder eine veraltete Heizung senken die Energieeffizienz eines Gebäudes enorm, sodass ein Großteil der erzeugten Energie unverbraucht verloren geht. Gerade die aktuellen Energiepreisentwicklungen wirken sich jedoch mit jedem Watt zu viel negativ auf den Geldbeutel aus und schaden zudem noch dem Klima, indem vermehrt Treibhausgase produziert werden. Daher ist unser Ziel: Keine Energie verlieren – jetzt sanieren!

Nach der erfolgreichen Etablierung der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr zum Thema Solarenergie weitet die Stadt Dorsten ihr Angebot aus. Ab sofort werden die Bürger:innen durch das Energiesparhaus Ruhr auch im Bereich der energetischen Gebäudesanierung und Energieeffizienzmaßnahmen unterstützt. Auf der Projektseite energiesparhaus.ruhr können Bürger:innen mit dem Sanierungskonfigurator des BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klima) bequem online herausfinden, ob ihre Immobilie sanierungsbedürftig ist. Zusätzlich finden Sie dort fachliche Informationen zum Nachlesen und eine Schritt-Schritt-für Schritt Anleitung zur richtigen Gebäudesanierung. Dabei stellen wir Ihnen alle notwendigen Links und Weiterleitungen zu den Ansprechpartnern bereit, die Sie für eine Sanierung benötigen, von den bundesgeförderten Energie-Effizienz-Experten über die Förderstellen der KfW und Bafa zu den richtigen Handwerksfachbetrieben vor Ort. Zusätzlich unterstützt das Energiesparhaus Ruhr durch kostenlose (Online-) Veranstaltungen und Aktionen in den Städten und Gemeinden, die die ganze Bandbreite der energetischen Sanierung abdeckt. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Eigenheimbesitzer:innen, sondern auch auf Mieter:innen. Durch einen bewussten Umgang mit Energie und dem Einsatz von energieeffizienten Geräten und kleinen Hilfsmitteln, können auch ohne Sanierung Energie und Kosten eingespart werden.

Neben der Stadt Dorsten bietet das Energiesparhaus Ruhr in 13 weiteren Städten und Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Kreishandwerkerschaften Informationsveranstaltungen, Aktionen und Förderungen an. Die Handwerksunternehmen bringen ihre Kernkompetenzen in den Bereichen der Energieeinsparung, Modernisierung von Gebäuden und Gebäudetechnik ein und unterstützen die Bürger:innen bei Energieeffizienzmaßnahmen. Denn: Sanierungsmaßnahmen müssen gut geplant sein, lohnen sich in vielerlei Hinsicht aber doppelt. Die Energieeinsparungen, die durch eine Sanierung entstehen, gleichen die Investitionskosten häufig schon nach wenigen Jahren aus. Das Ergebnis ist ein modernisiertes Gebäude, eine dauerhafte Energie- und damit Geldeinsparung sowie die Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Der Klimaschutz bekommen Sie noch oben drauf.

Informieren Sie sich auf unserer Seite energiesparhaus.ruhr, welche Angebote und Veranstaltungen das Energiesparhaus Ruhr für Sie bereithält.

Das Energiesparhaus Ruhr ist Bestandteil der übergeordneten Mission Klimafit Ruhr zwischen dem RVR und dem Handwerk Region Ruhr, mit dem wir gemeinsam die regionalen Klimaschutzziele erreichen möchten: bis 2045 klimaneutral sein. Unterstützt wird die Solarmetropole dabei unter anderem durch die Verbraucherzentrale NRW.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dorsten.de/klimafitruhr und bei Klimaschutzmanager Sebastian Cornelius unter 02362 66-4902.