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Aktuelles Dorsten


Radservice-Stationen
20.12.2021
Sechs neue Radservice-Stationen bieten Werkzeug für kleinere Reparaturen

Neuer Service für Radfahrerinnen und Radfahrer an sechs Stellen im Stadtgebiet

Im Dorstener Stadtgebiet werden sechs Radservice-Stationen zum kostenlosen Selbstgebrauch eingerichtet. Die neuen Stationen dienen als Pannenhelfer, um mit Hilfe von 20 Werkzeugen, die an Stahlseilen befestigt sind, jederzeit kleinere Reparaturen durchführen zu können.

Radservice-Stationen

Auf dem Foto (v.l.): Ullrich Keller (Verkehrsverein) Raimund Ridderbusch (Tiefbauamt Stadt Dorsten) Andree Lehmbruck (Radsport Bomm), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Andreas Terboven (Tiefbauamt Stadt Dorsten) Harald Stucken und Godehard Schmitz (beide Verkehrsverein). Quelle: Stadt Dorsten

 

Enthalten sind diverse Schraubendreher, Maul- und Inbusschlüssel, Kettennieter, Speichenspanner und Reifenmontagewerkzeug. Ein QR-Code hilft bei Bedarf mit Reparaturanleitung. Mit einer mechanischen Fußluftpumpe ist es zudem möglich, jederzeit Luft zu „tanken“ – auch etwa an Kinderwagen und Rollstühlen. 

Vier Radservice-Stationen werden über das Förderprogramm „Vitalregion Hohe Mark“ gefördert. Aufgestellt werden diese in Lembeck an der Biologischen Station sowie an der Westfalen-Tankstelle. Standort in Rhade wird der Bahnhof sein, zudem wird in der Dorfmitte von Deuten eine solche Station installiert. In den Mitgliedskommunen der „Vitalregion Hohe Mark“ werden insgesamt 18 Radeservicestationen eingerichtet.

Zwei weitere Radservice-Stationen in der Dorstener Innenstadt werden über den Bürgerfonds und den Verkehrsverein Dorsten finanziert, der regelmäßig Radtouren in der Stadt anbietet. Außerdem hat sich das Radsportgeschäft Bomm an den Kosten beteiligt. Installiert werden die Stationen am Westgraben am Eingang zur Fußgängerzone sowie an der Overbergstraße/Hafenstraße.  

In der Innenstadt wurden die Radservicestationen bereits in der vergangenen Woche eingerichtet, der Aufbau der weiteren Stationen soll im Januar erfolgen. Hergestellt wurden die Radservice-Stationen von den Caritas Betriebs- und Werkstätten in Eschweiler, in denen auch Menschen mit Behinderung arbeiten.

„Ich freue mich sehr, dass wir als fahrradfreundliche Stadt Radfahrerinnen und Radfahrer zusätzlich diesen neuen tollen Service bieten können. Die meisten Menschen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, werden wohl aus eigener Erfahrung wissen, wie wertvoll es sein kann, bei einer Panne schnell das richtige Werkzeug zur Hand zu haben“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff, der allen Dorstenerinnen und Dorstenern allzeit eine gute und sichere Fahrt wünscht.