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Aktuelles Dorsten


Briefwahl
14.09.2020
Kommunalwahl: Über 15 600 Briefwahlanträge im Wahlamt eingegangen

Die höchste prozentuale Briefwahl-Beteiligung gibt es auf der Hardt, die niedrigste in Wulfen

Die Zahl der Briefwahlanträge für die Kommunalwahl am Sonntag (13. September) ist noch einmal angestiegen. Mit Stand 11. September 2020 (11 Uhr), also zwei Tage vor der Wahl, sind beim Wahlamt der Stadt Dorsten im Rathaus 15 620 Anträge eingegangen. Somit haben 25,25 Prozent aller Wahlberechtigten die Absicht, ihre Stimmen per Briefwahl abzugeben. Zum Vergleich: Bei der vergangenen Kommunalwahl im Jahr 2014 lag die Briefwahlbeteiligung insgesamt bei rund 12 Prozent (7 700 Stimmen).

Briefwahl

Auf dem Bild: Lisa Hunker und Mauritz Drewes, Mitarbeiter des Briefwahlbüros im Rathaus, vor den bereits per Briefwahl eingegangen Stimmzetteln. Foto: Stadt Dorsten

Die höchste Briefwahl-Beteiligung gibt es prozentual mit 35,14 Prozent im Stimmbezirk 18.1 – Hardt. Gefolgt vom Stimmbezirk 22.2 – Feldmark (34,08 Prozent) und dem Stimmbezirk 17.1 – Hardt (33,81 Prozent). Die niedrigste Briefwahl-Beteiligung gibt es mit 13,71 Prozent im Stimmbezirk 7.1 – Wulfen. Gefolgt vom Stimmbezirk 14.1 – Hervest (14,97 Prozent) und dem Stimmbezirk 13.1 – Hervest (16,77 Prozent).   

Klaus Ihling, Sachgebietsleiter Zentrale Dienste, Statistik und Wahlen, hat im Vorfeld damit gerechnet, dass viele Bürgerinnen und Bürger am 13. September vorsichtshalber auf den Gang ins Wahllokal verzichten und ihre Stimme per Briefwahl abgeben. Grund ist die Corona-Pandemie.

Seit dem 17. August hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Stimme für die diesjährige Kommunalwahl per Briefwahl abzugeben.

Ausgezählt werden die Briefwahlstimmen erst am 13. September nach 18 Uhr, wenn auch die 44 Wahllokale im Dorstener Stadtgebiet geschlossen sind. 

Bei der Kommunalwahl werden neben dem Bürgermeister der Stadt Dorsten und dem Rat der Stadt Dorsten auch der Landrat/die Landrätin, der Kreistag des Kreises Recklinghausen und die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr gewählt. Jeder der rund 62.400 Dorstener Wahlberechtigten hat also fünf Stimmen.