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Aktuelles Dorsten


Klimaschutzpapier
25.10.2019
Rat der Stadt Dorsten stimmt am 30. Oktober über ein Klimaschutzpapier ab

Klimaschutz soll noch stärker als bisher zu einer Aufgabe auf der Ebene der Stadt Dorsten werden

Der Rat der Stadt Dorsten wird in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 30. Oktober 2019, über ein Klimaschutzpapier (siehe Anhang) abstimmen. Das Papier, das acht Punkte umfasst, wurde zuvor von den Ratsfraktionen von CDU, SPD, Grüne und FDP sowie dem Ratsvertreter der Linken gemeinsam mit Bürgermeister Tobias Stockhoff in mehreren Sitzungen erarbeitet.

Klimaschutzpapier

Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.): Bernd-Josef Schwane (Fraktionschef CDU), Friedhelm Fragemann (Fraktionschef SPD), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Susanne Fraund (Fraktionschefin Die Grünen) und Wilhelm Zachraj (Ratsmitglied Die Linke). Foto: Stadt Dorsten

 

Neben den ohnehin schon breit gefächerten Bestrebungen von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern, sich innerhalb der Stadt Dorsten für Klima- Natur- und Umweltschutz einzusetzen, möchten die Ratsmitglieder mit dem Klimaschutzpapier anerkennen, die Eindämmung der globalen Klimakrise und ihre Folgen als maßgebliche Aufgabe auf der Ebene der Stadt Dorsten zu sehen. Sie möchten bekräftigen, dass die Veränderungen des Klimas auch die Stadt Dorsten und ihre Bürgerinnen und Bürger betreffen. „Der Klimawandel geht auch an Dorsten nicht vorüber – das sieht man allein am Extremsommer oder den immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen“, sagt Tobias Stockhoff. Der Bürgermeister bedankt sich außerdem für die konstruktive Zusammenarbeit: „Das Klimaschutzpapier ist ein gesellschaftlicher Konsens. Dafür stehen die unterschiedlichen Ratsfraktionen.“

Für Bernd-Josef Schwane, Fraktionsvorsitzender der CDU, steht fest: „Wir Kommunalpolitiker sind verpflichtet, an den Stellschrauben zu drehen, die uns zur Verfügung stehen.“ Friedhelm Fragemann von der SPD stimmt zu: „Wir müssen achtsam sein. Unser gemeinsames Ziel ist eine klimagerechte Stadtentwicklung“. Susanne Fraund von den Grünen sagt: „Das Klimaschutzpapier hat auch unabhängig von der Fridays-For-Future-Bewegung Zustimmung gefunden.“ Auch Ratsmitglied Wilhelm Zachraj von den Linken war in die Gespräche eingebunden. Er sagt: „Wir haben alle den Ernst der Lage erkannt. Jetzt muss sich etwas ändern.“