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Aktuelles Dorsten


Geocaching
24.07.2018
Stadtinfo verleiht Geocaching-Geräte

Spielen, Rätseln und historische Information in Einem

Mit Unterstützung aus dem Altstadtfond, der Sparkasse Vest und dem Arbeitskreis Jugend der Stadt Dorsten konnten für das Jüdische Museum insgesamt zwölf GPS-Geräte für das Geocaching angeschafft werden. Sechs dieser Geräte stehen ab sofort in der Stadtinfo als Leihgeräte allen Interessierten zur Verfügung, die Lust haben, Geocaching auszuprobieren. Die Ausleihe ist kostenlos.

Geocaching

Das Bild zeigt (v.l.) Christoph Krafczyk vom „Wir machen MITte“-Stadtteilbüro, Barbara Seppi und Heike Backhaus von der Stadtinfo sowie Antje Thul vom Jüdischen Museum mit den neuen Geocache-Geräten. Foto: Stadt Dorsten

 

„Das Interessante am Geocachen ist die Verbindung von Spaß und Spiel mit historischen Informationen“, sagt Antje Thul. Die museumspädagogische Mitarbeiterin des Jüdischen Museums ist Feuer und Flamme für die kleinen, handlichen Geräte.

Gemeinsam mit der Geocache-AG des St. Ursula Gymnasiums wurde eine Spurensuche zum Thema Jüdischer Friedhof in Dorsten entwickelt. „Aktuell erarbeiten wir mit der Gesamtschule Schermbeck einen Cache zum Jüdischen Friedhof in Schermbeck“, ergänzt Thul.

Es gibt aber nicht nur Caches zur jüdische Kultur und Geschichte der Stadt. Digitale Schnitzeljagden gibt es außerdem zu den Dorstener Geschichtsstationen und vielen anderen Themen. Diese sind auf den Geräten vorinstalliert, es gibt eine vielfältige Auswahl. Für Neulinge im Geocachen können die Mitarbeiter der stadtinfo eine kleine Einweisung geben.

Zur Tagesausleihe muss der Kunde einen Ausweis vorzeigen, seine Daten registrieren lassen und eine Leihordnung unterschreiben, bei mehrtägiger Ausleihe zudem ein wertiges Pfand hinterlegen (etwa einen Personalausweis oder eine Krankenkassenkarte).

Die Handhabe der Geräte Marke „Garmin ETrex 20x“ ist relativ leicht zu erlernen. Es dauert ungefähr eine Minute, bis sich das Gerät in den Satelliten eingewählt hat und den Standort punktgenau bestimmt. „Das ist auch der Vorteil zu Geocaches auf Mobilfunkgeräten, die gerade in netzschwachen Gegenden ungenau sind“, weiß Antje Thul.

Einmal unterwegs heißt es, Geocache-Punkte zu finden und sich bei erfolgreicher „Schatzsuche“ (die wird mit einem Pieps-Ton angezeigt), in das kleine Log-Buch einzutragen. Unterwegs werden außerdem allgemeine Sehenswürdigkeiten und besondere Orte angezeigt. „Das hat ein großes und für das Stadtmarketing relevantes Potential“, ist Antje Thul überzeugt.

Die stadtinfo nimmt auch Reservierungen für Geräte entgegen. Weitere Informationen und Reservierungen in der stadtinfo Dorsten, Recklinghäuser Straße 20, 46282 Dorsten, Telefon 02362 / 30 80 80, E-Mail an stadtinfo@dorsten.de