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Neuordnung der Spielplatz-Landschaft

Vorschläge und Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden in allen Stadtteilen vorgestellt

Mit einer umfassenden Bedarfsplanung will die Stadt Dorsten die Spielplatz-Landschaft in Dorsten neu ordnen. Die Vorschläge des Landschaftsarchitekturbüros Hoff sowie die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung im letzten Jahr werden nun bis zum Sommer in allen Stadtteilen vorgestellt und diskutiert, bevor die politischen Gremien den Gesamtplan beschließen. Auftakt dieser letzten Beteiligungsrunde ist am kommenden Donnerstag, 14. März, mit der Holsterhausen-Konferenz (HoKo), die um 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche offen für alle interessierten Bürger tagt.

In Dorsten gibt es rund 160 Spiel- und Bolzplätze. Je nach Wohnort, Bedürfnissen im Quartier und Zahl der Kinder in der Nachbarschaft sind das zu wenige oder zu viele. Sie sind alt oder neu, schön oder hässlich, gepflegt oder verwildert, nah dran oder weit weg, gut genutzt oder völlig verlassen. Mit der umfassenden Bedarfsplanung möchte die Stadt Dorsten grundlegend neue Ordnung in dieses System bringen. Ein Fachbüro hat den Bestand erfasst und Vorschläge gemacht, wie die Stadt mit diesen Spielflächen umgehen soll.

Das Ziel ist es, eine langfristige Strategie auf den Weg zu bringen, damit nur auf Flächen investiert wird, die auch zukunftsfähig sind. Damit werden Fehlinvestitionen vermieden. Das wird zur Folge haben, dass einige Flächen aufgegeben werden müssen, die anderen langfristig weiterentwickelt werden können. So kann die Stadt Bau, Betrieb und Unterhalt der Spiel- und Bolzplätze zielgerichtet steuern und sich auf diese Flächen konzentrieren.

In einer Online-Befragung für jedermann sowie einer Meinungsabfrage in den Grundschulen hat die Stadt im September / Oktober letzten Jahres die Haltung der Bürgerschaft zu den einzelnen Flächen abgefragt. Die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde sowie die Vorschläge des Büros Hoff sind inzwischen ausgewertet und werden nun bis zum Sommer in allen Stadtteilkonferenzen vor- und noch einmal zur Diskussion gestellt. Für Deuten (wo es noch keine Stadtteilkonferenz gibt) und für Altendorf-Ulfkotte (wo bis zum Sommer noch keine Sitzung geplant ist) wird die Stadt noch klären, in welchem Format die Spielplatz-Diskussion erfolgt.

Jugendamtsleiter Stefan Breuer wird in den Runden den Spielraumentwicklungsplan insgesamt vorstellen. Der Stadt ist es wichtig, neben der fachplanerischen Sichtweise auch die Expertise der Bürgerinnen und Bürger und insbesondere der Nutzer, also der Kinder, einzubeziehen.

Für die politische Beschlussfassung über die Gesamtplanung wird es also letztlich vier Beteiligungsrunden geben:

- Fachplanerische Sicht des Landschaftsarchitekturbüros Hoff
- Online-Befragung der Bürgerschaft
- Befragung der Grundschulkinder
- Meinungsbild der Stadtteilkonferenzen und Bürgerforen

Der Gesamtplan wird danach im Jugendhilfeausschuss beraten und beschlossen. Sobald feststeht, welche Flächen langfristig erhalten bleiben, wird es um die Prioritäten für die Verbesserung der Spielflächen in den kommenden Jahren gehen.

 

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Button 1 Das Symbol in der Karte für einen Spielplatz ist ein kleiner Sandeimer auf rotem Grund.
Button 2 Solange Sie einen farbigen Punkt mit einer Zahl sehen, verbergen sich dahinter noch mehrere Spielflächen. Dann bitte noch näher ranzoomen!

 

Bürgerbeteiligung zur Spielplatzplanung in Dorsten

Liebe Kinder,
liebe Jugendliche,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

es gibt in Dorsten rund 160 Spiel- und Bolzplätze. Je nach Wohnort und persönlichen Bedürfnissen sind das viel zu wenig oder viel zu viele. Sie sind alt und neu, schön und hässlich, gepflegt und verwildert, nah dran und zu weit weg, gut genutzt und völlig verlassen.

Mit einer umfassenden Bedarfsplanung möchten wir grundlegend neue Ordnung in dieses System bringen. Ein Fachbüro hat den Bestand erfasst und auch schon Vorschläge gemacht, wie die Stadt mit dieser großen Zahl an Spielflächen umgehen soll.

Fachleute für Spielplätze müssen nicht studiert haben!

Fachleute für Spielplätze sind auch die Kinder, die Jugendlichen und ihre Familien in unserer Stadt!

Daher möchten wir mit dieser Online-Umfrage bis zum 15. Oktober von den Nutzern wissen: Welcher Spielplatz wird gut angenommen? Welcher könnte schöner sein? Und - ja, auch das möchten wir erfahren - welcher Spielplatz kann vielleicht aufgegeben werden?

Der Unterhalt der Spielplätze, Grünpflege, wöchentliche Kontrolle und bei Bedarf Reparatur von Spielgeräten, die Entleerung der Mülleimer: All das kostet nämlich Geld. Geld, das am Ende fehlt, um Spielplätze auch schöner zu machen. Und mehr Geld als bisher können wir aufgrund der immer noch angespannten Kassenlage der Stadt nicht in diese vielen Plätze investieren. Mit der Aufgabe von Flächen aber sparen wir Geld - das wir wieder für Spielplätze ausgeben können.

Das Ziel unserer Planung lautet darum auch: Weniger ist mehr !

Liebe Kinder und Jugendlichen,
liebe Eltern und Großeltern,

wir bitten Euch und Sie herzlich darum, ein paar Minuten in diese Online-Umfrage zu investieren.

In der Karte können Teilnehmer

  • sich in ihren Stadtteil "zoomen“!
  • jeden einzelnen Spielplatz aufrufen!
  • zu jedem Spielplatz Antworten auf Fragen anklicken!
  • persönliche Anmerkungen notieren!


Die Umfrage läuft bis zum 15. Oktober. Bitte sprechen Sie auch Freunde und Bekannte an, machen Sie Werbung für die Seite www.dorsten.de/spielplaetze und für diese Möglichkeit, mitzusprechen über Ihr Quartier und die Spielmöglichkeiten vor Ort.

Wenn uns in der technischen Umsetzung ein Fehler passiert ist, wenn Sie einen Spielplatz vermissen - dann senden Sie bitte eine kurze Nachricht an david.rikels@dorsten.de

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!