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Aktuelles Mai
27.05.2022
Rat beschließt Dorfentwicklungskonzepte für Rhade und Lembeck

Bürgermeister Tobias Stockhoff setzt bei Umsetzung auf Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Die Dorfentwicklungskonzepte für Rhade und Lembeck ist einstimmig durch den Rat der Stadt Dorsten beschlossen worden. Damit ist ein wichtiger Meilenstein im Prozess der Dorfentwicklung gelegt. Die beiden Konzepte bilden nun offiziell den Handlungsrahmen für die kommenden Jahre.

Mit intensiver Beteiligung der Bürgerschaft wurden die beiden Konzepte in den vergangenen Jahren erarbeitet. Sie drücken damit die Wünsche und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger in Rhade und Lembeck aus, wie ihre Stadtteile in Zukunft weiterentwickelt werden sollen. 

Die Dorfentwicklungskonzepte umfassen eine Zusammenstellung des Planungs- und Kommunikationsprozesses, der seit Herbst 2020 gemeinsam mit den lokalen Akteuren, der Stadtverwaltung und Politik beschritten wurde. Eine zusammenfassende Grundlagenermittlung mit Stand November 2020 stellt vorliegende Daten, Materialien und Konzepte zu den lokalen Gegebenheiten zusammen. 

In einem ersten Beteiligungsschritt wurden im Herbst 2020 die durch die Bevölkerung gesehenen Qualitäten und Handlungsbedarfe jeweils für Rhade und Lembeck ermittelt. Diese spiegeln sich auch in den formulierten Leitbildern, die insbesondere eine zukunftsfähige Gesamtentwicklung mit besonderem Fokus auf die Identität und den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaften zum Ziel haben. 

Darauf aufbauend wurden jeweils Zukunftsideen für Rhade und Lembeck formuliert. Anschließend erfolgten eine Clusterung sowie weitere Konkretisierung und Priorisierung von Maßnahmen durch die Bürgerinnen und Bürger. In beiden Dörfern haben sich dabei insbesondere die Gestaltung der Dorfmitte, die Erweiterung der Nahversorgung, die Entwicklung bzw. Aufwertung einer Grünfläche zu einem Treffpunkt für das Dorf, die Verbesserung und Aufwertung verschiedener Wegebeziehungen sowie die Wohnbau- und Gewerbeflächenentwicklung als zentral herauskristallisiert. 

Aufgrund der Covid19-Pandemie mussten viele Schritte der Beteiligung – anders als geplant – online stattfinden. Dennoch gab es intensiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, der auch in den kommenden Jahren die Dorfentwicklungsprozesse prägen soll. 

Erste Projekte wie der Bürgerradweg zwischen Lembeck und Wulfen, die Neugestaltung des Forks Busch wurden bereits angestoßen. Auch bezüglich der kulturellen Angebote, der Einzelhandels- und Spielflächenentwicklung sind bereits erste Schritte wie die Erstellung von Gutachten sowie Beteiligungstermine in beiden Dörfern gegangen worden. 

Durch den förmlichen Beschluss des Rates ist die Verwaltung nun beauftragt, die von der Bürgerschaft priorisierten Maßnahmen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort weiter mit Leben zu füllen, Fördermittel zu akquirieren und die Umsetzung durchzuführen. Bezüglich der Finanzierung wird auch die Auswahl der Hohen Mark zu einer der LEADER-Regionen in NRW eine Rolle spielen, da voraussichtlich einige der Dorfentwicklungsprojekte über den Fördertopf von insgesamt 3,1 Millionen Euro bezuschusst werden können.

Nach den erfolgreichen Stadterneuerungsprojekten in Barkenberg, Hervest und der Innenstadt stehen damit nun die Dörfer im Fokus.

Bürgermeister Tobias Stockhoff sagt dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir, die Bürgerschaft, die Politik und die Verwaltung, gemeinsam die Prozesse mit ihren vielfältigen Schwerpunkten in den beiden wunderschönen Dörfern Rhade und Lembeck angehen. Ich bin sicher, dass wir mit den Projekten in beiden Dörfern echte Schmuckstücke schaffen werden.“ Der Bürgermeister ergänzt: „Ein herzliches Dankeschön an die Rhaderinnen und Rhader und die Lembeckerinnen und Lembecker, die die Konzepte für ihre Dörfer bereits gemeinsam mit vielen Akteuren entwickelt haben. Dorfentwicklung kann nur Hand in Hand funktionieren.“

Die vollständigen Dorfentwicklungskonzepte für Rhade und Lembeck sind auf www.dorsten.de abrufbar.  

Im Video: Bürgermeister Tobias Stockhoff spricht über die Dorfentwicklungskonzepte für Rhade und Lembeck. Quelle: Stadt Dorsten



 

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