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Respekt
30.09.2021
Dorstenerinnen und Dorstener setzen Zeichen gegen Zerstörung und Gewalt

Das Respekt-Kunstwerk im Stadtsfeld ist erneut beschmiert worden. Akteure weichen nicht aus  

Die Zerstörungen und Schmierereien rund um das Respekt-Kunstwerk im Stadtsfeld gehen weiter. Erst am Samstag hatten zahlreiche Akteure auf eindrucksvolle Art und Weise ein Zeichen gegen Zerstörung und Gewalt gesetzt, indem sie Fahnen aufgestellt haben, auf denen Botschaften zu lesen sind wie: „Wenn wir in gegenseitigem Respekt miteinander leben, gibt es weder Gewalt noch Zerstörung.“

Respekt

Auf dem Foto: Zahlreiche Dorstenerinnen und Dorstener haben am Samstag im Stadtsfeld ein Zeichen gegen Zerstörung, Hass und Gewalt gesetzt. Quelle: Stadt Dorsten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind aber auch diese Fahnen beschmiert worden – u.a. mit Hakenkreuzen. Sich der Penetranz und der fiesen Zerstörungswut des Täters/der Täter zu beugen, ist keine Alternative. Im Gegenteil: „Wir rappeln uns auf und machen selbstverständlich weiter“, sagt Gerhard Jendrzey von der Ideenfabrik Stadtsfeld. 

Bürgermeister Tobias Stockhoff ist sehr verärgert über die Schmierereien, die nicht nur den Gegenstand treffen, sondern vor allem die Botschaft: „Das Hakenkreuz ist das furchtbare Gegenteil zu allem, was uns wichtig ist: Gewaltherrschaft statt Demokratie, Kriegshetze statt Frieden, Verfolgung Andersdenkender statt Toleranz, Entrechtung statt Menschenwürde. Das Hakenkreuz kennt keinen Respekt. Vor nichts und niemandem. Wir dürfen davor nicht in die Knie gehen und den Anschlägen dieses feigen Schmierers nicht ausweichen. Auch wenn die Taten unerträglich sind, werden wir das aushalten.“

Die Ideenfabrik Stadtsfeld und die Stadt Dorsten erhoffen sich nun auch Hilfe von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern. Wer den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des Täters durch die Polizei gibt, erhält eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro. Hinweise bitte per E-Mail an buergermeisterbuero@dorsten.de oder telefonisch unter der Rufnummer 02362 66 3330.

Respekt – für dieses klare Zeichen gegen Zerstörung, Hass und Gewalt hatten sich am Samstag im Rahmen der Woche des Grundgesetzes zahlreiche Dorstenerinnen und Dorstener sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff an der Ecke Händelstraße/Marler Straße versammelt. Neben der Fahne zur Dorstener Erklärung für Menschenwürde, Demokratie und Respekt hatten die Ideenfabrik Stadtsfeld, die Kita Arche, Youngcaritas, das Jüdische Museum, der Kunstverein virtuell visuell, das Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“ und die CDU Fraktion weitere Fahnen mit Botschaften für Menschenwürde, Demokratie und Respekt aufgestellt. Auf den Fahnen zu lesen ist u.a. auch: „Respekt sagt man nicht – man zeigt ihn“ und „Wir zeigen Diskriminierung und Hetze die Rote Karte“.

Gerhard Jendrzey sagt: „Ich freue mich, dass nach den leider immer wiederkehrenden Verschandlungen so viele Gruppen mit starken Botschaften an unserer Seite stehen.“

Die Fadenkunst-Installation „Respekt“ der Dorstener Künstlerin Brigitte Stüwe, da sind sich Bürgermeister Tobias Stockhoff und Gerhard Jendrzey einig, soll wieder installiert werden. Anschließend soll es vor weiteren Zerstörungen gesichert werden. Dazu bedarf es finanzieller Unterstützung durch Sponsoren. Wer einen Teil dazu beitragen möchte, kann sich in der Stadtagentur Dorsten bei Sabine Fischer melden unter der Rufnummer 02362 – 66 3060 oder per E-Mail an sabine.fischer@dorsten.de.



 

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