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(davon 1414 wieder gesundet)
Dorsten 162
(davon 155 wieder gesundet)
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Stand 04.08.2020, 10.40 Uhr


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Aktuelles Dorsten


Corona
05.05.2020
Spielplätze

Alle Flächen ab Donnerstag wieder geöffnet

Dringende Bitte: Die Corona-Regeln zum Infektionsschutz auch weiter einhalten

Stadt behält sich vor, einzelne Spielplätze auch wieder zu sperren

Nutzung von Bolzplätzen, Basketballfeldern und Skateanlagen bleibt verboten

Die bisher gesperrten Spielplätze dürfen nach der neuen Corona-Schutzverordnung des Gesundheitsministeriums NRW ab Donnerstag (7. Mai 2020) wieder genutzt werden. Unter welchen Bedingungen: Das hat das Land in die Verantwortung der Städte gelegt. Der Corona-Stab der Stadt Dorsten hat dazu folgende Regelungen beschlossen:

  • Es wird bei der Zahl der nutzbaren Spielplätze keine Beschränkung geben. Geöffnet werden alle Spielplätze  in unserer Stadt, damit sich spielende Kinder gut auf die Standorte verteilen und die Grundregeln des Infektionsschutzes (Abstand!) eingehalten werden können.
  • Die Zahl der Besucher wird nicht begrenzt: In Geschäftslokalen ist je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ein Kunde erlaubt. Abgesehen von „Spielpunkten“ mit oft nur einem Gerät sind die kleinsten Spielplätze in Dorsten schon 300 Quadratmeter groß, wären also nach dieser Berechnung für 30 Besucher offen. Solche Nutzerzahlen werden im Alltag praktisch nie erreicht. Zudem sind Spielplätze „Open Air“. Frische Luft senkt das Infektionsrisiko.
  • Die Stadtverwaltung hat am Montag begonnen, die teilweise demontierten Spielgeräte wieder aufzubauen. Dies wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als der Abbau, denn die Stadt wird zunächst ausgewählte, große Spielflächen in allen Stadtteilen wieder „aufrüsten“, damit überall Spielmöglichkeiten angeboten werden können. Der Abbau war eine Notmaßnahme, weil das Nutzungsverbot nicht eingehalten wurde.
  • Minderjährige sollen die Spielplätze möglichst in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder Aufsichtspersonen besuchen, die auf Einhaltung der Corona-Regeln achten. So schwer das fällt: Auch Kinder sollen beim Spielen Abstand zueinander halten.
  • Liebe Eltern, bitte sprecht darüber mit Euren Kindern!
    Auf www.dorsten.de findet Ihr unter den Top-Themen im Bereich Downloads das Kinderbuch „Was unsere Superhelden – und alle anderen auch – über Corona wissen sollten“. Dieses Buch kann kostenlos heruntergeladen werden und ist eine gute Hilfe, um mit Kindern über die Corona-Pandemie ins Gespräch zu kommen. 
  • Aufsichtspersonen müssen mindestens anderthalb Meter Abstand zueinander halten, sofern nicht die bekannten Ausnahmen des weiter bestehenden Kontaktverbots gelten: Ehe- und Lebenspartner oder Personen aus dem gleichen Haushalt müssen diesen Abstand nicht einhalten.
  • Die Stadt sieht von einer „Masken-Pflicht“ auf Spielplätzen ab, dennoch sollten Erwachsene sie tragen. Erwachsene müssen, Kinder sollen ausreichend Abstand zueinander halten. Achtung: Beim Klettern und Toben auf Spielgeräten kann eine Maske für Kinder unter Umständen sogar gefährlich sein. Wichtiger ist: Abstandsregeln einhalten!
  • Insbesondere für ältere Kinder und Jugendliche gilt: Spielplätze sind keine Treffpunkte. Die Grundregeln des Kontaktverbots gelten weiterhin. Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind verboten und mit Bußgeld bedroht (ab 200 Euro pro Person). Dies gilt unverändert in der Öffentlichkeit, also auch auf Spielplätzen.
  • Bolzplätze, Basketballfelder, Skateanlagen und ähnliche Flächen bleiben weiterhin gesperrt. Die Stadt folgt hier der Regelung, dass sämtliche öffentliche Sportanlagen nach wie vor geschlossen bleiben müssen.
  • Die Stadt wird die wichtigsten Regeln auf allen Spielplätzen im Stadtgebiet plakatieren.
  • Der Kommunale Ordnungsdienst wird die Einhaltung der Corona-Regeln in den nächsten Tagen verstärkt kontrollieren. Die Stadt Dorsten behält sich vor, einzelne Flächen bei übermäßiger oder regelwidriger Nutzung wieder zu sperren.

Bürgermeister Tobias Stockhoff begrüßt es, dass die Landesregierung die Nutzung von Spielplätzen wieder erlaubt. „Dies muss als sinnvolles wie vorsichtiges Angebot verstanden werden für kleine Kinder und ihre Familien. Unter den Einschränkungen haben diese besonders gelitten“, so Stockhoff. „Trotzdem gelten alle Regeln zum Infektionsschutz weiter und müssen eingehalten werden. Wir sind uns sehr sicher, dass Eltern mit diesem Angebot klug und verantwortungsbewusst umgehen werden. Deshalb haben wir die Begleitung von Kindern durch Erziehungsberechtigte bewusst nicht zur Pflicht gemacht, empfehlen es aber. Auch auf Spielplätzen dürfen wir unsere gemeinsamen Erfolge beim Infektionsschutz nicht leichtfertig verspielen.“



 

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