Zur Navigation springenZum Content springen
 

TOP Themen


Informationen zum Corona-Virus

Antrag auf Notbetreuung in Schulen am 21./22.12.

Corona-Schutzverordnung

Allgemeinverfügung vom Kreis RE

Allgemeinverfügung zur Quarantäne

Bürgerinformation der Stadt Dorsten
als Handzettel


Ladenaushang zulässige Kundenzahl als pdf

Ladenaushang zulässige Kundenzahl mit automatischer Berechnung


Infos für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Meldungen sind an das Gesundheitsamt des Kreises zu richten


Corona-Fälle:
Stand 02.12.2020, 06.00 Uhr

  Kreis RE Dorsten
Fälle 10543 1055
Genesene 8987 922
Todes­fälle 125 11
Aktuell
Infizierte
1431 122
Inzidenz 169,7 136,5

ServiceportalDas Serviceportal Emscher-Lippe startet am 19.11.2020



Planbeteiligung
Aktuelle Bürgerbeteiligungen zu Planverfahren

Aktuelles Dorsten


Corona
01.04.2020
Engagement gegen Corona

Selbst genähte Masken dürfen nicht als „Schutz“ bezeichnet werden

Zu unserer Mitteilung über die Fertigung von selbst genähten Mund-Nase-Masken eine Ergänzung: Der Fernsehsender n-tv hat berichtet, dass Abmahnanwälte sich offenbar die Bezeichnung „Mund-Nase-Schutz“ (MNS) vorgenommen haben:

Der Begriff „Schutz“ sei demnach eine Widmung, die Medizinprodukten vorbehalten sei, also Masken, die klinisch bewertet wurden und eine CE-Kennzeichnung tragen. Das ist bei selbstgenähten Stoffmasken natürlich nicht so. Die Bezeichnung als „Schutz“ begründe Verstöße gegen die produktspezifischen Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) und gegen das Irreführungsverbot nach Paragraf 4 Absatz 2 des MPG, wird Rechtsanwalt Phil Salewski zitiert. Die Folge könnten nicht nur wettbewerbsrechtliche Abmahnungen, sondern auch Straf- und Bußgeldverfahren sein. Der Anwalt rät Schneidern daher, bei der Bezeichnung der Masken auf den Begriff „Schutz" zu verzichten. Unproblematisch seien Begriffe wie Mundbedeckung, Mund- und Nasen-Maske oder Behelfsmaske.

Den vollständigen n-tv-Bericht finden Sie hier.

 

30.03.2020

 

Engagement gegen Corona

Bürgermeister Stockhoff ermuntert Ehrenamtliche, Mund-Nase-Masken zu nähen

Abgabemöglichkeiten am Atlantis und an der ehemaligen Laurentiusschule

Etliche Bürgerinnen und Bürger haben der Stadt Dorsten das Angebot gemacht, Mund-Nase-Tücher zu nähen. Im Kampf gegen die zu schnelle Ausbreitung des Corona-Virus können diese Masken gute Dienste leisten. Bürgermeister Tobias Stockhoff ermuntert darum alle in Handarbeit talentierten Mitmenschen ausdrücklich, die Nähmaschinen glühen zu lassen.

Für die Verwendung gibt es mehrere Möglichkeiten. Da mittlerweile nicht nur „Profis“ in Gesundheitsberufen und Rettungsdienste diese Tücher tragen, könnten selbst genähte Exemplare an Freunde, Verwandte oder Nachbarn verteilt werden. „Vielleicht einfach mit einem Ausdruck einer Wasch- und Pflegeanleitung und einem netten Gruß in den Briefkasten werfen: Das wäre ein tolles Zeichen der Solidarität im gemeinsamen Kampf gegen Corona“, so Bürgermeister Stockhoff.

 

Wer die Tücher ausdrücklich Profis zukommen lassen möchte, hat dazu im Stadtgebiet zwei Abgabe-Möglichkeiten:

 

Am Atlantis-Freizeitbad (für das Stadtgebiet Süd) sowie

an der ehemaligen Laurentiusschule, Schulstraße in Lembeck (für das Stadtgebiet Nord)

wird die Dorstener Arbeit bis Dienstag zwei Altkleider-Container aufstellen, die als Annahmen für selbst genähte Mund-Nase-Tücher gekennzeichnet sind. Die Ergebnisse der Handarbeiten bitte in eine Tüte verpackt an diesen beiden Standorten einwerfen, gerne mit einem Hinweis, von wem diese Tücher stammen.

Die Logistiker des Dorstener Corona-Krisenstabes werden die Container regelmäßig leeren, die Masken hygienegerecht waschen, in ihren Bestand übernehmen und für eine bedarfsgerechte Verteilung sorgen.

Die Feuerwehr der Stadt Essen hat eine sehr gute Näh- sowie Wasch- und Pflegeanleitung für die Herstellung erarbeitet, die unter diesem Link zu finden ist.

Für die Verwendung ist es wichtig, folgendes zu beachten:

Der Stoff ist kein „Viren-Filter“.

Die Masken schützen nicht den Träger vor Ansteckung, sondern sein Gegenüber.

Wer sie benutzt, sollte sich gut über Wirkung, Anwendung und Pflege informieren (z.B. auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts).

Die Benutzung erfolgt immer auf eigene Gefahr.

 

In einem Artikel der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wird die Wirkung gut erklärt:

Erreger wie etwa Grippeviren oder Coronaviren werden durch Tröpfchen übertragen. Die werden beim Husten, Niesen und auch Sprechen in die Umgebung geschleudert. Ein Mundschutz kann einen Teil dieser Tröpfchen abfangen und verhindert so die Ausbreitung. Aus diesem Grund tragen vor allem Erkrankte einen Mundschutz. Draußen ist ein Mundschutz normalerweise nicht nötig. Weil aber viele Infizierte anfangs gar nicht merken, dass sie das Virus bereits haben und verbreiten, ist es zurzeit sinnvoll, auch draußen einen Mundschutz zu tragen. Fachleute warnen zugleich davor, sich mit Mundschutz zu sicher zu fühlen. Die grundlegenden Regeln zum Infektionsschutz wie Abstand halten und regelmäßig Händewaschen dürfen nicht vernachlässigt werden.

Bürgermeister Stockhoff: „Bei allen Maßnahmen ist es unser oberstes Ziel, die außergewöhnlich schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen – damit diejenigen von unserem Gesundheitssystem gut versorgt werden können, die bei einer Infektion schwere Symptome entwickeln. Ein Problem dabei ist, dass manche Infizierte bis zu zwei Wochen ohne Symptome bleiben, die Erkrankung also unwissentlich streuen können. Wer eine Mund-Nasen-Maske trägt, kann damit verhindern, dass er andere ansteckt, solange er selbst noch nichts von seiner Infektion weiß.“

Nähanleitung (1 MB)


 

Bergbau in Dorsten

 Grundwasserstandsmessungen Friedhof Altendorf-Ulfkotte