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Gehörlose Bürgerinnen und Bürger haben einiges auf dem Herzen
07.11.2019
Gehörlose Bürgerinnen und Bürger haben einiges auf dem Herzen

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat erneut zur besonderen Sprechstunde ins Rathaus eingeladen

Zur Sprechstunde für Gehörlose sind am Mittwoch zwölf Bürgerinnen und Bürger der Einladung von Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff gefolgt. Mit Alexandra Lorenz stand bei der Gesprächsrunde im Rathaus eine professionelle Dolmetscherin in Gebärdensprache zur Verfügung.

Gehörlose Bürgerinnen und Bürger haben einiges auf dem Herzen

Auf dem Foto: Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff (links) und Gebärdensprache-Dolmetscherin Alexandra Lorenz bei der Erklärung der Warn-App NINA während der Sprechstunde für gehörlose Bürgerinnen und Bürger. Foto: Stadt Dorsten

 

Die gehörlosen Bürgerinnen und Bürger hatten viele Fragen an den Bürgermeister. Unter anderem ging es um Probleme bei Busverbindungen und die Möglichkeit von Nachhilfe für gehörlose Schülerinnen und Schüler. Auch die Betreuung für Taubblinde und die Terminvergabe sowie die Möglichkeit von Gesprächen in Beratungsstellen und im Jobcenter waren Themen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regten außerdem an, dass es künftig eine Möglichkeit für gehörlose Personen geben sollte, einen Notruf via Videoanruf oder SMS absetzen zu können. Tobias Stockhoff stimmte zu und stellte bei dieser Gelegenheit die Warn-App NINA vor, mit der Bürgerinnen und Bürger wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen erhalten – gezielt für den Standort Dorsten.

Nach knapp eineinhalb Stunden waren sich alle einig: Im nächsten Jahr wird der Bürgermeister zum dritten Mal zu einer Sprechstunde für gehörlose Bürgerinnen und Bürger ins Rathaus einladen. Im vergangenen Jahr hatte Tobias Stockhoff die Idee mit Hermann Riekötter entwickelt, dem Vorsitzenden des Fördervereins für hör- und hörsehbehinderte Menschen im Vest Recklinghausen.



 

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