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Aktuelles Dorsten


Frauenkulturtage
08.03.2019
34. Dorstener Frauenkulturtage

Hinweis auf zwei Veranstaltungen zum Thema Arbeitswelten

„Wie die Arbeit so der Lohn? Historischer Frauenstadtrundgang (nicht nur für Frauen) zum Thema Frauenarbeit“: Samstag, 16. März, 17. 00 Uhr, Treffpunkt Altes Rathaus, Markt 1, Altstadt

Aus Anlass des bundesweiten Equal Pay Day’s bietet Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka am Samstag, 16. März, einen historischen Frauenstadtrundgang an unter dem Motto „Wie die Arbeit so der Lohn?“. Treffpunkt für den etwa eineinhalbstündigen Rundgang (nicht nur für Frauen) ist um 17.00 Uhr am Alten Rathaus.

Wirft man einen Blick auf die Dorstener Straßennamen, gibt es nur wenige, die einen Bezug zum Thema Arbeit haben. Wenn, so erinnern sie vor allem an Arbeitsstätten von Männern wie „Zechenstraße“ oder „An der Gießerei“. Andere beziehen sich auf Berufe, die von Männern ausgeübt wurden wie „Schiffbauerstraße“, „Steinmetzstsraße“ oder „Hauerstraße“.

Frauenarbeit bleibt demgegenüber in Dorstens Straßennamen weitgehend unsichtbar. Doch nicht die Frauenarbeit war geringfügig, sondern der Eindruck, den man von ihr hatte. So ist die Geschichte weiblicher Erwerbstätigkeit auch eine Geschichte von Diskriminierung und Berufsverboten, Lohnungerechtigkeit und dem Abschieben von Frauen in die Rolle der „Zuverdienerin“. Dass ein Ehemann ohne Wissen der Ehefrau ihren Arbeitsplatz kündigen konnte, ist seit Ende der 1950er Jahre glücklicherweise vorbei. Dass Frauen entsprechend ihren beruflichen Abschlüssen und ihrem Bevölkerungsanteil auch in Führungspositionen vertreten sind, steht als Aufgabe dagegen weiterhin auf der politischen Agenda.

Wer neugierig ist auf die Arbeitsbedingungen von Frauen in Dorstens Geschichte und Gegenwart, ist eingeladen, sich diesem Stadtrundgang unter Leitung von Gleichstellungsbeauftragter Vera Konieczka anzuschließen. Die Teilnahme ist frei, eine besondere Anmeldung nicht erforderlich.

 

„WERTSACHE Arbeit. Ist Frauenarbeit weniger wert?“

Gemeinsame Aktion zum bundesweiten Equal Pay Day der Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher Lippe (FAGEL), Montag, 18. März, 17.00 Uhr, Stadthalle Oer-Erkenschwick, Berliner Platz 14

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum bundesweiten Equal Pay Day lädt die Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe (FAGEL), darunter die Gleichstellungsstellen in der Emscher-Lippe-Region, am Montag, 18. März, um 17.00 Uhr in die Stadthalle Oer-Erkenschwick ein. Koordiniert wird die gemeinsame FAGEL-Aktion in diesem Jahr von den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Oer-Erkenschwick und Recklinghausen.

Der Equal Pay Day (EPD) markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage und das Datum des diesjährigen EPD am 18. März 2019.

Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit ist alt. Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird. Aber was ist gleichwertige Arbeit? Sarah Lillemeier, Mitautorin einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung zu diesem Thema, wird in ihrem Vortrag der Frage nachgehen, welchen Einfluss die unterschiedliche Bewertung von Arbeit auf das Entstehen der Lohnlücke hat. Unterhaltsam „gewürzt“ wird das Thema von Ella Anschein, eine der aufstrebenden Newcommerinnen in der politischen Poetry-Slam-Szene von Nordrhein-Westfalen.

Die Gleichstellungsstellen laden dazu ein, auf dieser Veranstaltung gemeinsam ein Zeichen für mehr Lohngerechtigkeit zu setzen. Weitere Infos bei Vera Konieczka, Gleichstellungsstelle Stadt Dorsten, Halterner Straße 5. Telefon 02362 66-3420.



 

Bergbau in Dorsten

 Grundwasserstandsmessungen Friedhof Altendorf-Ulfkotte