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Aktuelles Dorsten


Dorstener Tage des Grundgesetzes
10.05.2022
Dorstener Tage des Grundgesetzes

Vom 19. bis 23. Mai wird im Stadtgebiet erneut ein attraktives Programm angeboten

Ein Höhepunkt ist die Wanderaustellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ am Südwall

Die Stadt Dorsten hat ihr Programm für die „Dorstener Tage des Grundgesetzes“ vorgestellt. Vom 19. bis 23. Mai 2022 dreht sich an vielen Stellen im Stadtgebiet eine Menge um Menschenwürde, Demokratie und Respekt. Das breit gefächerte Programm bietet neben Vorträgen vor allem Aktionen zum Mitmachen und Mitreden.

Dorstener Tage des Grundgesetzes

Auf dem Foto: Joachim Thiehoff (Büro für Bürgerengament, Ehrenamt und Sport) und Bürgermeister Tobias Stockhoff haben das Programm der Dorstener Tage des Grundgesetzes vorgestellt (1). Uwe Senftleben ist Botschafter des Stadtdialogs für Menschenwürde, Demokratie und Respekt (2). Quelle: Stadt Dorsten 

Auf die Beine gestellt haben dieses Programm Bürgerinnen und Bürger. In erster Linie sind es Dorstener Vereine, Gruppen, Schulklassen und Institutionen, die bei den Tagen des Grundgesetzes, wie schon im vergangenen Jahr bei der Woche des Grundgesetzes, die thematischen Schwerpunkte setzen.

„Ich bin begeistert, welch attraktives Programm viele Dorstenerinnen und Dorstener wieder auf die Beine gestellt haben. Das Grundgesetz ist eng verknüpft mit unserem Stadtdialog und ich hoffe, dass wir noch mehr Menschen für unser Grundgesetz und somit auch für unseren Stadtdialog begeistern können“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff, der das Programm gemeinsam mit Joachim Thiehoff vorgestellt hat. 

Joachim Thiehoff, der Leiter des Büros für Bürgerengament, Ehrenamt und Sport, sagt: „Das gesamte Programm ist durch hohes bürgerschaftliches Engagement entstanden. Ich freue mich sehr auf die Tage und würde mich sehr freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung zu den verschiedensten Veranstaltungen folgen.“ 

Offiziell eröffnet werden die „Dorstener Tage des Grundgesetzes“ am 19. Mai auf dem Markplatz. Schülerinnen und Schüler des St. Ursula-Gymnasiums werden um 10.30 Uhr mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Briefs über Menschwürde, Demokratie und Respekt sprechen. Zum Abschluss gibt es am 23. Mai ebenfalls eine Veranstaltung auf dem Marktplatz –  mit Musik, Berichten und Gesprächen.

Neben dem Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts“ engagieren sich u.a. auch Parkinson Youngster, die Hervestkonferenz, Young Caritas, das Gymnasium Petrinum, der Seniorenbeirat, die Geschwister-Scholl-Schule, die Kirche im Bahnhof, die Arbeitsgruppe Integration, das Jüdische Museum Westfalen, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) sowie die Evangelische Kirchengemeinde.

Hier geht’s zum Programmflyer

Regelmäßige Hinweise zum Programm gibt es auf der Facebook-Seite www.facebook.com/dorstener.stadtdialog und der Instagram-Seite @dorstenerstadtdialog. 

Uwe Senftleben, Botschafter des Stadtdialogs für Menschenwürde, Demokratie und Respekt, konnte leider nicht am Pressegespräch im Rathaus teilnehmen. Dem Lembecker ist es zu verdanken, dass im Rahmen der Dorstener Tage des Grundgesetzes eine beeindruckende Ausstellung in Dorsten Station macht. „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ ist der Titel der Wanderausstellung, die sich jüdischen Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach widmet. Zu sehen sein wird die Ausstellung vom 20. Mai bis zum 13. Juni auf dem Südwall zwischen dem Jüdischen Museum Westfalen und dem Recklinghäuser Tor. „Ich freue mich sehr, dass wir den Dorstener Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Gästen aus anderen Städten, diese Ausstellung präsentieren können. Vorgestellt werden die Biografien jüdischer Sportlerinnen und Sportler, die gefeierte Idole waren, im NS-Staat dann aber ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet wurden“, sagt Uwe Senftleben. Zu sehen war die Ausstellung bereits u.a. in Münster, Kiel, Dortmund, Hamburg und Berlin. 

Kostenlose Führungen durch die Stadtinfo Dorsten können Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen unter der Rufnummer 02362 663066 vereinbaren. 

Alle Informationen zur Ausstellung gibt es auf www.juedische-sportstars.de.