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Aktuelles Dorsten


EBD
21.08.2020
Entsorgungsbetrieb: Keine Annahme von faserhaltigen Baustoffen

Bauschutt wie Fliesen, Pflastersteine oder Sanitärkeramik ist beim EBD weiterhin gegen Gebühr zu entsorgen 

Im Bauschuttcontainer des Entsorgungsbetriebes der Stadt Dorsten finden sich immer wieder sogenannte faserhaltige Baustoffe. Darunter versteht man etwa auch Asbest.

Asbest ist ein feinfaseriges Material, das über viele Jahre im Baubereich eingesetzt wurde. Seit Ende 1993 ist die Anwendung von Asbest in Deutschland jedoch verboten, da es Krebs und schwere Lungenerkrankungen verursachen kann. Daher werden an die Entsorgung von Asbest besondere Anforderungen gestellt. Unter anderem darf Asbest nicht mit normalem Bauschutt vermischt entsorgt werden.

Im Entsorgungsbetrieb ist es bei Anlieferung der Baustoffe nicht möglich, zu untersuchen, ob sie tatsächlich Asbest enthalten. Daher werden folgende faserhaltigen Baustoffe am Wertstoffhof NICHT angenommen:

Fassaden- und Balkonverkleidungen, Dacheindeckungen (Wellplatten), Abflussrohre, Lüftungsrohre, Blumenkästen, Fensterbänke, Dämm- und Feuerschutzmaterialien in Kabelschächten, Rohrisolierungen oder Spritzasbest u.a. Das gilt auch für Anhaftungen von faserhaltigen Baustoffen.

Solche Anlieferungen werden zukünftig konsequent zurückgewiesen. Für diese Abfälle kann der Entsorgungsbetrieb auch keine Container zur Verfügung stellen. Die faserhaltigen Baustoffe können in Dorsten z.B. bei der Firma Humbert in Wulfen gegen Entgelt entsorgt werden (Telefon 0 23 69 - 91 840)

Folgende Gegenstände werden auf dem Wertstoffhof weiterhin als Bauschutt gegen Gebühr angenommen: 

Fliesen, Sanitärkeramik, Blumentöpfe und- kästen aus Ton oder Keramik, Ziegelsteine, Pflastersteine, Mauerwerk, Geschirr u.a.

Es gilt eine Mengenbegrenzung von max. zwei Speisfässern.

Weitere Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger unter den Rufnummer 0 23 62- 66 56 06 und 66 56 05.

Hinweis: Aufgrund der Gesundheitsrisiken, die von faserhaltigen Baustoffen ausgehen können, rät der Entsorgungsbetrieb Stadt Dorsten dringend davon ab, Sanierungsarbeiten mit faserhaltigen Baustoffen in Eigenregie durchzuführen. Solche Arbeiten sollten auf jeden Fall einer Fachfirma anvertraut werden.