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Aktuelles Dorsten


Kiga Holsterhausen
15.11.2019
Stadt Dorsten schafft neue Betreuungsmöglichkeiten für Kindergartenkinder

Der Bau des Kindergartens in Holsterhausen hat begonnen. Für weitere Stadtteile gibt es Pläne

Die Stadt Dorsten investiert weiterhin kräftig in frühkindliche Bildung und in die Betreuung von Kindern. So wird in Holsterhausen derzeit ein neuer Kindergarten gebaut, die Rohbauarbeiten auf dem Grundstück an der Ecke Breslauer Straße/Antoniusstraße sind schon in vollem Gange. Das angesetzte Baubudget beträgt rund 2,5 Millionen Euro, für die Bauzeit ist etwa ein Jahr vorgesehen.

Kiga Holsterhausen

Auf den Fotos: Die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten in Holsterhausen sind in vollem Gange. Fotos: Stadt Dorsten

„Ziel ist es, in unserer Stadt mehr Betreuungsplätze für Kinder zu schaffen. Damit möchten wir attraktive Angebote für die Kinder schaffen, aber auch für Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff, der sich in dieser Woche selbst ein Bild von der Baustelle in Holsterhausen gemacht hat.

Gebaut wird ein Kindergarten für vier Gruppen. 80 Kindern wird die neue Einrichtung künftig einen Platz bieten - bis zu 62 Kindern über drei Jahren und bis zu 18 Kindern unter drei Jahren. Die Grundfläche beträgt rund 900 Quadratmeter. „Das eingeschossige Gebäude wird in Massivbauweise mit zweischaligem Mauerwerk und Flachdach gebaut“, erklärt Projektleiter und Architekt Björn Fechtner von der Stadt Dorsten.

Zu jeder der vier Kindergartengruppen gehören ein Gruppenraum, ein Gruppennebenraum, ein eigener Sanitärbereich und ein Abstellraum. Drei Gruppen werden zudem über einen eigenen Schlafraum verfügen. Über die Betriebsräume des Gebäudes hinaus werden Räume für die Erzieherinnen und Erzieher sowie ein Speiseraum und ein Mehrzweckraum gebaut.

Im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen wird auch der momentan durch die Baustelle stillgelegte Spielplatz wieder hergerichtet. „Es ist uns ganz wichtig, dass Kinder an dieser Stelle weiterhin auf einem Spielplatz spielen können“, sagt Tobias Stockhoff und erklärt das Konzept für Holsterhausen: „Der öffentliche Spielplatz wird über ein abschließbares Tor mit dem Außenspielbereich des Kindergartens verbunden sein. Die Kindergartenkinder können den öffentlichen Spielplatzbereich also mitnutzen.“ Für eine reibungslose Erschließung des Gebäudes ist zudem eine Umgestaltung der momentan unbefestigten Bürgersteigsituation geplant. Die dortige Bushaltestelle wird verlegt und erneuert.

Neben dem Kindergarten in Holsterhausen sollen auch in Wulfen, in Hervest und im Dorstener Süden zwischen der Altstadt, der Feldmark und der Hardt neue Tageseinrichtungen für Kinder entstehen. Die Baumaßnahme in Holsterhausen wird durch das Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.