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Aktuelles Dorsten


Verleihung Tisa-Preis
06.07.2018
Ehrung einer herausragenden Künstlerin

Anfang Juli verlieh die Dorstener „Tisa von der Schulenburg“-Stiftung ihren mit 5000 Euro dotierten Förderpreis an die Berliner Malerin Johanna Tiedtke. Die Ehrung fand am gemeinsamen Sitz von RAG und RAG-Stiftung in Essen statt.

Mit dem Preis zeichnet die „Tisa von der Schulenburg“-Stiftung alle drei Jahre Künstler aus, die sich mit Lebenssituationen von Menschen in einer sich verändernden Gesellschaft befassen. Tiedtkes Kunst suche eine Sprache für unausgesprochene persönliche und gesellschaftliche Prägungen, urteilte eine Fachjury.

Verleihung Tisa-Preis

von links: Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst, RAG-Chef Bernd Tönjes, Preisträgerin Johanna Thiedke, Laudator Prof. Dr. Ulrich Ferdinand und Bürgermeister Tobias Stockhoff. Photos Volker Wiciok

Bei der Preisverleihung auf dem Welterbe Zollverein begrüßte Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung und Kuratoriumsvorsitzender der „Tisa von der Schulenburg-Stiftung“, unter anderem Vertreterinnen und Vertreter vom Kloster St. Ursula in Dorsten sowie vom Rat der Stadt. „Das Thema Kunst hat auch im Rahmen von „Glückauf Zukunft!“ eine große Bedeutung“, sagte Tönjes. Zudem entwickle sich bei der „Tisa von der Schulenburg-Stiftung“ die Idee, das Wirken und die gesellschaftspolitischen Standpunkte von Tisa von der Schulenburg neu mit Leben zu füllen. Dazu biete sich der Standort Fürst Leopold besonders an.

Der Vorstandsvorsitzende der „Tisa von der Schulenburg-Stiftung“, Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst, erinnerte an das Engagement und die Ideale der Künstlerin und Ordensfrau. Zeitlebens beschäftigte sie sich intensiv mit Menschen in Grenzsituationen. Ihren Blick richtete sie besonders auf die körperliche Schwere der bergmännischen Arbeit.

Der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff hob den Gewinn der Stadt durch das Engagement aller Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder hervor. Die Verbundenheit zum Bergbau werde durch das Erbe von Tisa noch intensiver und erhalte einen wichtigen kulturellen Aspekt, der auch in Zukunft gepflegt werden soll.

Professor Dr. Ferdinand Ullrich schloss den Reigen der Redner mit einer Laudatio auf die Preisträgerin Tiedtke, die mit sehr viel Einfühlungsvermögen nicht nur die Qualität der künstlerischen Arbeit hervorhob, sondern dem Publikum auch die Details der Ideen und des Entstehen der Kunstwerke nahebringen konnte.