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Logo_INTERREG IIIC Auf EU-Ebene miteinander arbeiten und voneinander lernen:

 

INTERREG IIIC mit Dorsten - Rybnik und Liévin

Dass innerhalb der EU wirtschaftliche Zusammenarbeit existiert, ist aus der Privatwirtschaft bekannt. Dass aber auch Städte nicht nur miteinander feiern und sich verschwistern, sondern ernsthaft miteinander arbeiten und dabei gleiche oder ähnliche Probleme in Wirtschaft und Strukturreform im Dialog lösen wollen ist neu: Bei INTERREG III C, einem EU-Programm zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts, arbeiten Dorsten, Rybnik in Polen und die nordfranzösische Stadt Liévin in einem Projekt zusammen, das sich auf die Rekultivierung brachliegender Zechen- und Industrieflächen bezieht und als Ziel die Umwandlung und Erschließung derartiger Flächen in aktive Gewerbegebiete hat: was die einen schon erfolgreich geschafft haben, dient den anderen als Anschauungsmaterial und Hilfe für die großen Umbaumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Strukturwandel.

Projektpartner:

1. Dorsten, NRW, Deutschland: Projektleitung

Hier sehen Sie den Marktplatz mit dem Alten Rathaus in DorstenDie Mittelstadt Dorsten, am nördlichen Rand des Ruhrgebietes gelegen, war fast 100 Jahre Bergbaustandort mit vier Flächen. Durch die Zechenschließung im Jahre 2001 fielen rd. 100 ha Flächen brach und rd. 3.000 Arbeitsplätze wurden freigesetzt. Zur Koordinierung sämtlicher Maßnahmen und Planungen, die zur Revitalisierung der aufgegebenen Bergbau- und Ruhrgasflächen notwendig sind, haben die Stadt Dorsten und die Montan-Grundstücksgesellschaft mbH Anfang 2002 die Projektgesellschaft Fürst Leopold mbH (PGFL) gegründet.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor GmbH (www.win-dor.de) verfolgt das Ziel, die soziale und wirtschaftliche Struktur in Dorsten durch Bestandspflege und Neuansiedlungen zu verbessern. Ihr obliegen u.a. auch die Erschließung und Vermarktung von Industrie- und Gewerbegebieten.

  

 INTERREG-Kontakt:

Hier sehen Sie das Wappen der Stadt Dorsten.

Anke Borg, Stadt Dorsten
Tel.: 0049-(0)2362-663331
Fax: 0049-(0)2362-665701
Email: anke.borg@dorsten.de

 

Hier sehen Sie das Wappen der Stadt Dorsten.

Ludwig Küpers, Stadt Dorsten
Tel.: 0049-(0)2362-663010
Fax: 0049-(0)2362-665701
Email: ludwig.kuepers@dorsten.de

2. Rybnik, Wojewodschaft Schlesien, Polen

Hier sehen Sie den Marktplatz mit dem Rathaus der Stadt Rybnik in Polen.Die Großstadt Rybnik (www.rybnik.pl), im Südwesten Schlesiens gelegen, ist seit über 200 Jahren Bergbaustandort. 1990 begann im Rahmen des politischen und wirtschaftlichen Wandels ein Umstrukturierungsprozess im Bergbau, im Zuge dessen in der Region 30 Zechen geschlossen wurden. In Rybnik fielen so rd. 190 ha brach und 5.000 Menschen verloren ihre Stellung. Bergbauunternehmen und spezielle Gesellschaften zur Restrukturierung ehemaliger Bergbauflächen, die zu 100 Prozent der Staatskasse gehören, sind allein zuständig für die Entwicklung dieser Flächen. Die Stadt Rybnik hat nur eingeschränkte Möglichkeiten in diesem Bereich. Da es in Polen nur ein zentrales Budget gibt, aus dem sämtliche Maßnahmen finanziert werden, führen die verantwortlichen Gesellschaften lediglich die notwendigsten Arbeiten zum Erhalt durch. Nicht enthalten sind vorbereitende Maßnahmen für zukünftige Investitionen.

  

INTERREG-Kontakt:

Hier sehen Sie das Wappen der Stadt Rybnik. Bartek Koziel, City Hall of Rybnik
Tel.: 0048-(32)-4223011
Fax: 0048-(32)-4224124
Email: gospodarka@um.rybnik.pl

3. Liévin, Nord-Pas de Calais, Frankreich

Luftansicht der Kleinstadt Liévin, im Norden der Region Nord-Pas de Calais, Frankreich, gelegen. Die Kleinstadt Liévin (www.ville-liévin.fr), im Norden der Region Nord-Pas de Calais gelegen, war über 100 Jahre Bergbaustadt. Der Strukturwandel begann bereits in den 1960er Jahren. Zwischen 1960 und 1980 wurden in der Region insgesamt 60 von 67 Zechen geschlossen. In Liévin schloss die letzte aktive Zeche 1974 nach einem Grubenunglück. Es fielen insgesamt rd. 330 ha Bergbauflächen brach und rd. 5.000 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz. Verantwortlich für den Umstrukturierungsprozess war Acom France (? In Kooperation mit Bergbau und Stadt ?). Inzwischen ist ein Großteil der Flächen bereits vermarktet und neuen Nutzungen zugeführt worden, wobei eine Diversifizierung der Wirtschaft angestrebt wurde.

 

 

INTERREG-Kontakt:

Hier sehen Sie das Wappen der Stadt Liévin in Frankreich. Samia Gaci, Centre Administratif
Tel.: 0033-(0)321749820
Fax: 0033-(0)321749820
Email: s.gaci@ville-lievin.fr

  

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