Zur Navigation springenZum Content springen
 

Leitplan Freizeit und Tourismus in Dorsten

Seit 2003 liegt ein vom damaligen Kommunalverband Ruhrgebiet (heute: Regionalverband Ruhrgebiet) in enger Zusammenarbeit u.a. mit dem Planungs- und Umweltamt der Stadt Dorsten erarbeitetes Rahmenkonzept zur Freizeit- und Tourismusentwicklung und zur Etablierung und Profilierung der Stadt Dorsten als regionaler Standort für die Freizeitwirtschaft vor.

Über die örtliche Situation hinaus zeigt dieser Leitplan - insbesondere unter dem Aspekt knapper öffentlicher Mittel - sowohl die freizeitwirtschaftlich bedeutsamen Angebote als auch die touristischen Entwicklungsperspektiven in Dorsten und seinem regionalen Umfeld auf. Gleichzeitig wurden mögliche Standorte hinsichtlich ihrer Eignung für zukunftsorientierte freizeitwirtschaftliche Projekte bewertet. Die Rahmenkonzeption sollte eine maßgebliche Grundlage für die zukünftige kommunalpolitische Ausrichtung in diesem Themenbereich bilden.

Aus den Untersuchungsergebnissen wurden Erkenntnisse gezogen, welches (räumliche) Leistungsvermögen Dorsten aufweist zur Etablierung und Profilierung als Standort für die Freizeitwirtschaft. Die Umnutzung der Zechenflächen für mögliche freizeitwirtschaftliche Angebote, der Ausbau der Zechenbahntrasse oder die Teilöffnung der Hürfeldhalde fand bei dieser Untersuchung ebenso Berücksichtigung wie ein mögliches Gestaltungskonzept für den Bereich Maria Lindenhof oder Maßnahmen regionaler Entwicklungsvorhaben, so z.B. der Initiative Fluss - Stadt - Land sowie in der Folge der Mitwirkung der Stadt Dorsten bei der Regionale 2016 Zukunftsland.

Nicht zuletzt dient der Leitplan als Marketinggrundlage, welche Dorsten in die Lage versetzt,

  • den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort den Umfang und die Qualität der vorhandenen Angebote im Freizeitbereich darzustellen und zielgerichtet weiter zu entwickeln,
  • im Sinne der Stadtmarketing-Initiative die bürgerschaftlichen Aktivitäten und das privatwirtschaftliche Engagement zu fördern,
  • sich den Besuchern und potenziellen Investoren als attraktive und für privates freizeitwirtschaftliches Engagement offene Stadt zu präsentieren.


Info:
Volker Deutsch, Planungs- und Umweltamt / Stadtentwicklung
Hans Rommeswinkel, Planungs- und Umweltamt / Freiraumplanung