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Stiftungen

Künstlerin, Nonne und Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten
Tisa von der Schulenburg

Eine kleine Ausstellung von Arbeiten der Tisa von der Schulenburg finden Sie auf der 1. Etage des Rathauses.

Vor 10 Jahren, am 08. Februar 2001, verstarb die Dorstener Künstlerin Schwester Paula im Alter von 97 Jahren.

Als Tisa von der Schulenburg wurde sie 1903 in Mecklenburg geboren und sollte ein bewegtes und ungewöhnliches Leben führen: Die künstlerisch begabte Tochter aus gräflichem Haus studierte zunächst Kunst in Berlin und Paris, lebte dann mit ihrem ersten Ehemann im Kohlerevier bei Durham in England, ließ sich nach wenigen Jahren scheiden und heiratete ein zweites Mal. Sie war im Widerstand gegen das totalitäre Regime der Nationalsozialisten und arbeitete nach dem Krieg als Übersetzerin in der britischen Besatzungszone. Die Protestantin konvertierte 1949 zum katholischen Glauben und wandelte sich zu "Schwester Paula", die im Atelier des Konvents der Ursulinen in Dorsten zahlreiche Bronzen schuf und unermüdlich zeichnete.

1972 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten ernannt.
Die Arbeiten der Künstlerin gehören zum Lebensalltag in Dorsten, sie finden sich in Privathaushalten wie öffentlichen Gebäuden. Insbesondere ihre Rohrfederzeichnungen dokumentieren das Leben der Tisa von der Schulenburg, das auf einzigartige Weise erfüllt war von sozialem Engagement und künstlerischer Schaffenskraft.

1992 wurde die Tisa von der Schulenburg-Stiftung ins Leben gerufen. Die gemeinnützige Stiftung trägt den Namen der Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten, die unter dem Namen Schwester Paula 1950 in das Ursulinenkloster in Dorsten eintrat und dort bis zu ihrem Tod 2001 lebte und künstlerisch tätig war. Ihr ausgeprägtes soziales Engagement prägte auch die Zielsetzung der Stiftung. Sie dient insbesondere der Förderung der Kunst, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung von Künstlern und Künstlerinnen liegt, die sich mit der Arbeits- und Sozialwelt befassen und sie darstellen, möglichst auch mit dem Focus auf den Bergmann und Industriearbeiter. Dieser Zweck wird u. a. durch die Vergabe eines Förderpreises verwirklicht.

Tisa von der Schulenburg

 

Pelz-Anfelder-Stiftung

Stiftung für pädagogische Forschung und Hilfe

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Ignaz-Rive-Stiftung

Die “Ignaz Rive’sche Familienstiftung” wurde nach dem Tod Ignaz Rives 1841 und der Genehmigung durch König Friedrich Wilhelm von Preußen vom 06.03.1842 und die gerichtlichen Verlautbarung und Bestätigung des Testaments 1859 wirksam.
Das Grundvermögen der Ignaz-Rive-Familienstiftung beläuft sich 9,6 ha Grundbesitz (Äcker, Wiesen, Immobilien) und Kapitalvermögen. Eindeutig ist der Zweck gebunden an die Unterstützung hilfsbedürftiger Abkömmlinge der Familien Rive und Cremer, Restausschüttungen wurden in einer Ersatzverfügung geregelt und sollen für soziale Zwecke "die Armen in der Stadt Dorsten“ aufgewandt werden.

Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 2,8 Mio. Euro (incl. Bauerwartungsland). Verwaltungs- und Personalkosten, Gebühren und Versicherungen gehen von den Zins- und Pachtverträgen ab, insgesamt 12 Angehörige der Familie erhalten nach sorgfältiger Prüfung eine kleine Zuwendung (Auslandsstudenten ohne eigenes Einkommen und Eltern ohne größere Einkünfte, Taschengelder an ältere Pflegepersonen im Heim).

Eine Summe von ca. 15.000 bis 20.000 Euro per anno gehen - nach Prüfung durch die Treuhänder - an soziale Einrichtungen der Stadt. In 2012 hat die Stiftung Überschüsse in Höhe von 23.818,46 Euro ausgeschüttet. 

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Wilhelm-Norres-Stiftung

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