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Rybnik, Oberschlesien, Polen (ca. 150.000 EW)

Der Fisch im Stadtwappen deutet auf das frühe Mittelalter hin, als die Siedlung Rybnik, gelegen an einem Fischteich, auch Rastplatz für Händler und Kaufleute war. Die polnische Stadt Rybnik unterzeichnete als siebte Partnerstadt die Urkunde mit Dorsten im Frühjahr 1994. Die Oberschlesische Industriestadt hat 150.000 Einwohner und besteht aus 25 Stadtteilen. Rybnik ist auf mehreren Hügeln erbaut, Steinkohlebergbau und Hüttenwerke haben die Entwicklung seit rund 150 Jahren geprägt, werden aber immer mehr verdrängt.

Rybnik liegt landschaftlich reizvoll als traditionell erkennbares industrielles Zentrum inmitten einer Acker- und Wiesenlandschaft. Durchzogen von Flüssen und Bächen bilden die schachbrettartig aneinandergereihten Felder einen interessanten Kontrast zu den immer weniger werdenden Schornsteinen und Fördertürmen der alten Kohlestadt. Die Fischteiche, die einst die Grundlage für das Stadtwappen bildeten, liegen heute außerhalb der städtischen Bebauung.

Die alte Industriestadt Rybnik ist kulturelles Zentrum der Region und präsentiert sich in der Altstadt mit farbenfrohen mehrgeschossigen Bürgerhäusern und ausgezeichneter Gastronomie. Auf dem Marktplatz finden mehrfach im Jahr Veranstaltungen statt, die Besucher aus dem gesamten Umland anlocken. Traditionelle Gasthäuser und zahlreiche Restaurants versorgen Bevölkerung und Gäste mit typischen regionalen und internationalen Gerichten und Getränken.

Die unterschiedlichen architektonischen Baustile beleben und prägen das Stadtbild. So hat das Landratsamt eine Renaissancefassade, die Spitalkapelle des Heiligen Julius hat eine neoromanische Gestalt, der Ausputz der höchsten Kirche Oberschlesiens, St. Antonius, ist neogotisch. Zahlreiche Bürgerhäuser und das aus dem Jahre 1822 stammende Rathaus wurden im klassizistischen Stil erbaut.
Das älteste Gebäude in Rybnik ist das aus dem 15. Jahrhundert stammende Presbyterium der Pfarrkirche.

Für die zahlreichen Gäste, die inzwischen auch aus Dorsten kommen um Freunde zu besuchen oder einmal die Heimat ihrer Vorfahren zu erkunden, stehen Zimmer in Hotels und Pensionen in ausreichendem Maße zur Verfügung.

Der Stausee am Stadtrand ist ein beliebter Treffpunkt, auf dem sich an Sommertagen und während der Ferien und an Wochenenden die Stadtbewohner erholen. Hier werden verschiedene Wassersportarten betrieben. Die Kühltürme des naheliegenden Kraftwerkes werden über den See heruntergekühlt..

Rybnik nimmt in der Musiklandschaft Oberschlesiens einen besonderen Platz ein. Bereits 1933 wurde hier eine Musikschule gegründet, einige Absolventen haben die polnische Musikkultur weltberühmt gemacht. 1960 wurde die Rybniker Philharmonie, die mit berühmten Solisten zusammenarbeitet, von den Gebrüdern Szafranek eröffnet.

Marktplatz in RybnikTheater in RybnikRybnik - Blumenarrangement

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