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Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Dorsten

Nach insgesamt einem Jahr intensiver Erarbeitung wurde das Klimakonzept der Stadt Dorsten im Mai 2014 erfolgreich fertig gestellt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie der Projektträger Jülich förderten die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes unter dem Förderkennzeichen 03KS4571 im Rahmen der "Nationalen Klimaschutzinitiative".

Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte in Kooperation mit dem Beratungs-Unternehmen pro:21 GmbH aus Bonn. Im kommenden Jahr, voraussichtlich im Februar 2015, wird das Konzept zur Beschlussfassung dem Rat der Stadt Dorsten vorgelegt werden.

 

Ausgangssituation in der Stadt Dorsten

Klimaschutz-Initiative"Energie“ und "Klimaschutz“ stehen in der Stadt Dorsten bereits seit mehr als 15 Jahren auf der politischen Tagesordnung. Durch den Beitritt ins Klimabündnis/Alianza del Clima e.V. 1997 hat die Stadt Dorsten versucht, den "Energie" und "Klimaschutz" stehen in der Stadt Dorsten bereits seit mehr als 15 Jahren auf der politischen Tagesordnung. Durch den Beitritt ins Klimabündnis/Alianza del Clima e.V. 1997 hat die Stadt Dorsten versucht, den Klimaschutz fester zu verankern. 1998 wurde eine erste CO2-Bilanz mit dem Schwerpunkt auf die städtischen Gebäude durch die Verwaltung erstellt. Die Klimainitiative und der Agenda-Verein Dorsten e.V. begleiten durch Ideen und Projekte seit vielen Jahren die Bemühungen um den Klimaschutz in Dorsten. Mit Unterstützung von engagierten Akteuren wie z. B. Umweltverbänden, Unternehmen, Bürgern usw. konnte die Stadt Dorsten bereits eine Vielzahl von Projekten und Ideen für den Klimaschutz durchführen und anstoßen.

Ziele des Klimakonzeptes

Ziele des Klimakonzeptes, waren die Zusammenführung und die Bilanzierung der verschiedenen Handlungsstränge und Potenziale der Stadt, die Erstellung einer gesamtstädtischen Energie- und CO2-Bilanz und die Erarbeitung eines Maßnahmen- und Finanzierungspaketes, die das weitere Vorgehen der Stadt Dorsten für den Klimaschutz festlegen. Eine umsetzungsorientierte Ausarbeitung von möglichen Klimaschutzmaßnahmen, ist vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation der Stadt Dorsten, eine besondere Herausforderung, die nur mit Unterstützung und Aktivierung von privaten Investoren und vielen Akteuren, zu bewältigen sind.

Vorgehen bei der Konzepterstellung

Die Konzepterstellung beinhaltete einen intensiver Beteiligungs- und Abstimmungsprozess mit wesentlichen Akteuren wie Vertretener aus Politik, Unternehmen, Vereine, Bürgerschaft u. a.. Nur so konnte gewährleistet sein, dass ein Katalog von möglichst effizienten Klimaschutz-Maßnahmen mit konkreten kommunalen Klimaschutzzielen, die zeitlich festgelegt, erreichbar und überprüfbar sind, aufgestellt werden konnte.

Kurzbeschreibung der anstehenden Arbeitsschritte

  1. Energie- und CO2-Bilanzierung
    Hier wurden Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in allen klimarelevanten Bereichen z. B. Verkehr, städtische Liegenschaften der Stadt Dorsten erfasst und ausgewertet.
  2. Potenzialanalyse
    Bei der Potenzialanalyse wurden technisch und wirtschaftlich umsetzbare Einsparpotenziale, Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und noch zur Verfügung stehende Potenziale im Bereich der erneuerbaren Energien ermittelt.
  3. Akteursbeteiligung
    Für ein erfolgreiches Konzepterstellung war es notwendig, mit den verschiedenen Verwaltungseinheiten, Energieversorgern, Umweltverbänden, Unternehmen, Bevölkerung, Politik usw. gemeinsam einen Maßnahmenkatalog und die Zielformulierung zu erarbeiten.
  4. Maßnahmenkatalog
    Der Maßnahmenkatalog enthält eine Übersicht über bereits durchgeführte Klimaschutzmaßnahmen sowie über mögliche kurz- und mittelfristige Maßnahmen und die zu erreichenden Einsparungen.
  5. Controlling-Konzept
    Ein Controlling-Konzept dient dazu, um in regelmäßigen Abständen eine Überprüfung der Maßnahmenumsetzung und Zielerreichung, zu ermöglichen.
  6. Netzwerksbildung und Öffentlichkeitsarbeit
    Hier wurden Vorschläge für die anstehende Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet, um vor allem die erarbeitenden Maßnahmen während der Umsetzung bei der Bevölkerung bekannt zu machen und die nachhaltige Wirkung des partizipativen Prozesses zu steigern.

Ergebnisse:

Weiterführende Links:

Weitere Fragen beantwortet Ihnen die zuständige Mitarbeiterin des Planungs- und Umweltamtes, Frau Monika Jäschke.