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19.01.2018
Sturm beschert Feuerwehr rund 120 Einsätze

Aktueller Stand der Sturmfolgen in Dorsten.
Stand 15.30 Uhr

Zwei weitere Straßen mussten wegen umgestürzter Bäume bzw. herabfallender Dachziegel gesperrt werden: Die Lippramsdorfer Straße zwischen Bahnhof Lembeck und B 58 sowie die Hauptstraße in Holsterhausen im Bereich der Gaststätte Adolf.

Die Zahl der Einsätze in Dorsten stieg auf 120, davon sind derzeit etwa 60 % abgearbeitet. Die Beseitigung von Sturmschäden wird die Feuerwehr sicherlich auch morgen noch beschäftigen.

Neben den Kräften der Feuerwehr sind der Bauhof der Stadt Dorsten mit rund 30 und die Stadtgärtnerei mit 10 Mitarbeitern im Einsatz, um Sturmschäden zu beseitigen.

Auch an öffentlichen Gebäuden wurden einige Schäden registriert: Am Rathaus und am Verwaltungsgebäude Bismarckstraße lösten sich Teile der Attikaverkleidung. An der Agatha- und der Antoniusschule richtete der Sturm Dachschäden an. An den Sporthallen Petrinum und Geschwister-Scholl-Schule wurden Oberlichtet beschädigt, an der Scholl-Schule konnte Wasser eindringen. Und am Kindergarten Theodor-Heuss-Straße stürzte eine Straßenlaterne um. An der Notunterkunft Bochumer Straße (Altes Petrinum) wurde das Flachdach beschädigt.

Infolge von Sturmschäden wurden drei städtische Friedhöfe gesperrt: Waldfriedhof Schultenfeld in Wulfen, Waldfriedhof Tüshausweg in Holsterhausen und Friedhof Plaggenbahn Hardt.

Die städtischen Kindergärten hatten am Morgen regulär geöffnet, allerdings wurden nur wenige Kinder gebracht und viele davon vorzeitig wieder abgeholt.

Bis auf die Gesamtschule Wulfen waren die weiterführenden Schulen am Mittag sämtlich geschlossen.

Die Grundschulen waren teilweise geschlossen, teilweise wurde regulär unterrichtet, einschließlich Betreuung im Offenen Ganztag am Nachmittag.

Der Kreis Recklinghausen teilte mit, dass der Feuerwehr-Notruf 112 wieder stabil läuft.

 

Stand 13.30 Uhr

Der Notruf 112 der Feuerwehr ist derzeit nur bedingt erreichbar. Um Sturmschäden zu melden, sollen Bürger diese Rufnummer anwählen, bis sie durchkommen.

Nur in akuten Notfällen (Personen in Gefahr, medizinischer Notfall) soll anstelle der 112 der Notruf 110 der Polizei gewählt werden.

Seit Einsetzen des Sturms stehen die hauptamtliche und freiwillige Feuerwehr Dorsten mit rund 150 Einsatzkräften im Vollalarm, unterstützt von Mitarbeitern des Tiefbauamtes der Stadt und Kräften des Technischen Hilfswerks (THW).

In Dorsten gab es bis gegen 13 Uhr insgesamt 62 Einsätze, derzeit sind davon etwa 60 % bereits abgearbeitet. Einsatzgründe sind bisher ausschließlich umgefallene Bäume, die geräumt werden müssen sowie Gebäudeschäden (herabfallende Ziegel). Personenschäden sind gegenwärtig nicht bekannt.

Aktuell gesperrt sind die L 608 Buerer Straße sowie die Wulfener Straße („Schlossallee“).

Der Bahnverkehr in Dorsten ist komplett eingestellt; es fährt kein Schienenersatzverkehr.

Der Busverkehr fährt; durch Verkehrsbehinderungen infolge des Sturms kommt es aber auf vielen Linien zu Verzögerungen im Fahrplan.