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20.03.2015
„Wir machen MITte – Dorsten 2020“

Bild Plan HandlungskonzeptEndspurt für erste Ideensammlung zum integrierten Innenstadtkonzept

„Wir machen MITte“ – diesem Aufruf folgen die Bürgerinnen und Bürger seit dem 2. März. Und sie beteiligen sich rege an der ersten Ideensammlung für das integrierte Innenstadtkonzept „Dorsten 2020“. Auf der Seite www.buergerbeteiligung.de/dorsten sind bis zum heutigen Freitag schon fast 60 Vorschläge eingegangen sowie ergänzt, diskutiert und bewertet worden, an welchen Stellen der erweiterte Innenstadtbereich mit Teilen der Hardt und der Feldmark Potenziale für Entwicklungen hat.

Wer noch Ideen einbringen will, sollte in den nächsten Tagen mit offenen Augen sein Umfeld betrachten und Anmerkungen auf der Seite eintragen: Bis Montag, 30. März, sind auf diesem Wege noch Vorschläge, Anregungen und Kritik möglich. Ideen für die Entwicklung der Innenstadt können beschrieben, in sechs Kategorien unterschieden und in einer interaktiven Karte mit einem digitalen „Pinn“ markiert werden. In einer öffentlichen „Konzeptwerkstatt“ am Donnerstag, 16. April (19 Uhr, Altes Rathaus am Markt) werden die Ideen vorgestellt und mit Bürgern diskutiert.

Miryam Frixen vom Dortmunder Büro planlokal, das die Stadt auf dem Weg zum endgültigen Konzept begleitet, ist sehr angetan von der bisherigen Ideen-Sammlung. „Da sind zu vielen Bereichen sehr ausgereifte Vorschläge darunter. Dass der Bahnhof oder Maria Lindenhof große Themen sind, war zu erwarten. Was uns noch etwas fehlt, sind Anregungen zu Flächen, die noch gar nicht zur Sprache gekommen sind, etwa zu den Wohngebieten.“

Die meisten Vorschläge wurden gemacht zu den Kategorien „Stadtgestaltung“ sowie „Tourismus, Freizeit und Naherholung“. Ideen gibt es etwa für die Aufwertung der Freizeitfläche Maria Lindenhof und ähnlicher Anlagen, die Parks werden könnten. Gewünscht wird die Nutzung des Bahnhofs; Gastronomie oder ein Begegnungszentrum lauten die Ideen. Oft geäußert wird der Wunsch nach mehr Grün.

Die Vorschläge sollen nach der Diskussion einfließen in das integrierte Innenstadtkonzept „Dorsten 2020“, das im Spätsommer vom Rat verabschiedet werden und dann Grundlage sein soll für einen Antrag auf Städtebaufördermittel. Im Falle der Genehmigung könnte mit der Projektförderung und Privatinvestitionen in den nächsten fünf Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag in die Aufwertung der Innenstadt fließen. Ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase ist eine wesentliche Voraussetzung für dieses Projekt.

Miryam Frixen und Anke Stuhldreier vom Büro planlokal sind während der gesamten Projektzeit jeweils donnerstags von 10 bis 14 Uhr auch persönlich ansprechbar im „Fundbüro für Stadtideen“ (Ursulastraße 9). Weitere Infos auf www.buergerbeteiligung.de/dorsten (LuB)